Verwundbare Punkte des menschlichen Körpers

Welche Stellen am Körper sind besonders verwundbar?

Beim Kampfsport, in der Selbstverteidigung und vor allem beim Krav Maga wird versucht die verwundbaren Körperstellen (engl. vulnerable points of the body) des Angreifers zu attackieren. Mit einem Schlag oder Tritt zu einer empfindlichen Stelle des menschlichen Körpers, kann der Verteidiger körperliche Unterlegenheit ausgleichen und sich eine Chance der Selbstverteidigung bewahren. Hier findest du eine Liste mit allen Schwachstellen des Körpers.

Verwundbare Punkte des Körpers sind:

  • Augen, Ohren, Hals, Schläfe, Nase
  • kurze Rippe
  • Genick und Hinterkopf (Kleinhirn)
  • Genital
  • Handgelenk
  • Knie
  • Fußgelenk
  • Zehen und Finger

Wer Kampfsport oder Selbstverteidigung trainiert sollte sich auch mit der Anatomie des Körpers auskennen. Zur Anatomie des Kampfsports gehört zum Einen das Wissen, welche Muskeln der Kampfsportler für welche Technik benötigt und trainieren sollte, aber auch welche Körperregionen geeignete Ziele für seine Kampftechniken (zumeist gezielte Tritte und Schläge) darstellen. Fundiertes wissen über den Muskelapparat und die Funktionsweise von Muskeln hilft dem Sportler auch dabei sein Training zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen. Es gibt Punkte am menschlichen Körper die bei einem harten Schlag zum KO oder zum Tod führen können. Diese Punkte werden umgangssprachlich auch oft als tödliche Punkte bezeichnet (Oder KO Punkte am menschlichen Körper). Dazu gehören unter anderem der Kehlkopf, die Schläfe und die Stelle am Hinterkopf an der die Wirbelsäule beginnt. Dort sitzt das Kleinhirn welches sehr empfindlich auf Treffer reagiert.

Der Tritt zwischen die Beine – ist ein Tritt ins Genital unfair? 

Der Tritt ins Genital ist wohl die beliebteste Krav Maga Technik. Auch in anderen Selbstverteidigungssystemen wird trainiert, den Angreifer mit einem gezielten Tritt kampfunfähig zu machen. Gerade aus der Ecke der traditionellen Kampfkünste hört man den Vorwurf, dass ein Tritt ins Genital des Gegners eine unfaire Aktion sei. Im Selbstverständnis der Kampfkünste ist es ein  Verstoß gegen die Regeln. Bei einem realen Angriff, in einer realen Gefahrensituation jedoch gibt es keine Regeln. Der Angreifer hält sich an keine Regeln und ist der Verteidiger körperlich unterlegen, hat er keine andere Chance als gezielt verwundbare Punkte des Körpers anzugreifen! Ein Tritt zwischen die Beine des Gegners wird im Krav Maga nur dann angewendet wenn es keinen anderen Ausweg mehr aus der Situation gibt. Er ist die letzte Lösung wie alle anderen Angriffe, die auf verwundbare Punkte des menschlichen Körpers abzielen. Erfahren Sie mir mehr über Regeln im Krav Maga.

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Verwundbare Punkte des Körpes

Neben den besonders verwundbaren Stellen des Körpers gibt es noch sogenannte Vitalpunkte. Im Handbuch der kampfrelevanten Vitalpunkttechniken Kyusho-Jitsu, geht es um die Kunst von Kampftechniken, die auf sogenannte Vitalpunkte einwirken. Der Autor Fritz Oblinger, 8. Dan im Stiloffenen Karate, 7. Dan im Shotokan-Karate und 5. Dan im Kyu­sho-Jitsu, ist einer der bekanntesten deutschen Karatelehrer. Sein Buch ist ein echtes Handbuch der traditionellen Vitalpunktmethoden – hier geht es sowohl um die unvergleichlich effektiven Kampftechniken des Kyusho-Jitsu als auch um Wiederbelebung und Heilung nach dem Kampf. Für sämtliche kampfrelevanten Vitalpunkte werden die entsprechenden Techniken und ihre Wirkungen detailliert beschrieben. Damit eignet sich das Werk für Kampfkünstler aller asiatischen Stilrichtungen.

Was ist ein Vitalpunkt?

Vitalpunkte oder auch Nervendruckpunkte sind Körperstellen an denen viele Nervenbahnen zusammenstreffen.  In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bzw. bei Akupunktur- und Akupressur werden diese Körperstellen bearbeitet um Schmerzen oder andere Beschwerden zu lindern. In einigen Selbstverteidigungssystemen werden diese empfindlichen Punkte dazu genutzt den Gegner Kampfunfähig zu machen. Dabei werden diese Stellen gezielt mit Schlägen oder Griffen attackiert.

Mehr zum Thema Karate und der Herkunft von Karate erfahren Sie hier.
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