Fallschule – richtig Fallen lernen

Fallschule – richtig Fallen lernen!

Warum solltest du unbedingt das Fallen lernen? Egal ob du Kampfsport, Kampfkunst oder Selbstverteidigung  trainierst – du musst lernen richtig zu fallen!

Kampfpsorttraining ist nicht nur ein hervorragendes Workout bei dem du gar nicht merkst wie die Zeit verfliegt. Das Training einer Kampfsportart verbessert auch deine Resilienz, stärkt also deine Widerstandsfähigkeit und Willenskraft! Ein weiterer Vorteil von fundiertem Kampfsport Training ist, dass du lernst richtig zu fallen! Lese hier warum es wichtig ist, sicheres Fallen zu lernen!

Nur Fische brauchen keine Fallschule!

Text von Judoka Gianni Hirschmüller

Wer erinnert sich noch an den tragischen Tod der Lehramtsstudentin Tuğçe Albayra in 2014? Sie wurde in Folge eines Streits auf einem McDonald’s-Parkplatz in Offenbach Kaiserlei niedergeschlagen. Beim dadurch verursachten Sturz erlitt sie schwere Schädel- und Hirnverletzungen, an deren Folgen sie kurze Zeit später starb. 

Natürlich lautet das oberstes Gebot der Selbstverteidigung: Versuche den Gegner kampfunfähig zu machen und flüchte umgehend! Was aber, wenn dieser Plan – aus welchen Gründen auch immer – durch einen Sturz vereitelt wird? Wenn du hinterrücks umgestoßen wirst, du durch einen missglückten Schlag oder starken Schubs eines Angreifers dein Gleichgewicht verlierst oder im Dunkeln bei der Flucht über einen Bordstein stolperst. Auf solche Situationen gilt es, gut vorbereitet zu sein und entsprechende körperliche Automatismen abrufen zu können. Nur so kann ich mitunter schwerste Verletzungen vermeiden, vor allem aber weiter kampf- und fluchtfähig bleiben. 

Unterschätzte Falltechnik 

Prellungen, Stauchungen und Schürfwunden sind bei Stürzen noch das kleinste Übel, gerissene Bänder und Sehnen oder Knochenbrüche leider oft der Standard. Ein Sturz aufs Genick kann hingegen sogar das Ende bedeuten. 

Zu wissen, was bei einem Sturz zu beachten ist und auf welche Weise zu fallen das Verletzungsrisiko bestmöglich minimiert, ist daher essentiell und mindestens genauso wichtig, wie das Abwehren von Schlägen und Tritten oder das Training des eigenen Angriffsverhaltens. Nichtsdestotrotz kommt die Fallschule in der Selbstverteidigungsausbildung oftmals viel zu kurz oder findet manchmal gar keine Berücksichtigung. Auch werden nicht immer alle möglichen Fallrichtungen besprochen oder situationsgerecht geschult. Fallen auf der Straße fühlt sich nun einmal weitaus unangenehmer an, als sich auf eine Weichbodenmatte werfen zu lassen. 

Fragilität des menschlichen Körpers

Bekommt unser Gehirn das Signal: „Ich falle“, folgt ein intuitiver Vorgang, denn jetzt muss alles sehr schnell gehen. Zum Überlegen bleibt keine Zeit. Die meisten Menschen reagieren jedoch auf einen drohenden Sturz mit ungeeigneten Strategien. Oft werden Hände und Arme eingesetzt, um den Sturz abzufangen. Dies führt leider nicht selten dazu, dass Handgelenke, Ellenbogen, Schultern und Schlüsselbein zu Bruch gehen. Oftmals krachen aber auch Fußgelenke, Knie oder Becken, was ausgedehnte Genesungszeiten bzw. langwierige Therapien nach sich ziehen kann und im schlimmsten Fall sogar mit bleibenden Bewegungseinschränkungen einhergeht. Fatal wird es allerdings, wenn der Sturz zu Verletzungen an Kopf oder Wirbelsäule führt, da hier Rollstuhl oder gar Tod drohen. 

Echter Mehrwert

Stürzen und Fallen ist sind Themen, die nicht allein auf Kampfsport reduziert werden sollten. Man denke an alltägliche Situationen, wie beispielsweise das Ausrutschen in Bädern oder auf frisch gewischten Bodenflächen. Aber auch das Fahren mit Fahrrad oder E-Roller kann mit ungewollten Showeinlagen  am Boden enden. Stolpern über lose Bodenplatten und Wurzelwerk ist ebenso häufig auf Unfallprotokollen zu finden, wie Ausrutschen bei Glatteis oder auf Treppen. Zudem gibt es zahlreiche Sportarten, wie z. B. Mountainbike- und Inlineskatefahren, Reiten, Skifahren, die für Stürze prädestiniert sind. 

Erlernbare Kunst – Du kannst das Fallen lernen!

Wie man sieht, bedarf es keines Hollywood-Streifens, um die Fülle an Gefahren darzustellen. Trotzdem hat jeder schon gesehen, wie sich Menschen in Filmen Treppen hinunterstürzen, aus größeren Höhen oder aus fahrenden Autos fallen und danach sofort wieder auf den Beinen stehen. Diese Szenen sind nicht (alle) gestellt. Stuntmen zeigen, dass verletzungsfreie Fallkünste mach- und trainierbar sind. 

Die Grundlagen hierfür finden sich im Kampfsport – insbesondere im Judo. Judo zielt darauf, den Gegner auf den Rücken zu zwingen, u. a. indem er zu Boden geworfen wird. Das können mitunter sehr wuchtige Würfe sein, bei denen man aus bis zu zwei Meter höher auf die Matte geschleudert wird. Daher ist das erste, was beim Judo gelehrt wird, das Fallen. Einerseits, um das natürliche Unbehagen, des Hinfallens und Geworfen werden zu überwinden. Andererseits, um sich nicht zu verletzen, wenn man geworfen wird. 

Fallen in jede erdenkliche Richtung – Was bedeutet Ukemi (Judo)

Unter dem Titel „Fallschule“ versteht man die Ukemi-Techniken. Dazu gehören: seitliches Fallen, Fallen nach vorne und nach hinten, die Fallrolle nach vorne (mit und ohne Aufstehen bzw. über Hindernisse) sowie der sogenannte „freie Fall“. Sich diese Eigenschaften anzueignen, schützt nicht nur Haut und Knochen, es stärkt auch spürbar die Resilienz und schult das sofortige Wiederaufstehen nach Bodenkontakt. Verständlicherweise wird diese Fertigkeit viel häufiger von Anfängern benötigt, da sie die geeigneten Verteidigungstechniken noch nicht hinreichend erlernt haben. Fallen steht somit im Lernzyklus als Trainingselement ganz vorne und nimmt zu Beginn einen großen Teil der Trainingszeit ein. Die Fallschule wird jedoch selbst von erfahrenen Judokas regelmäßig im Training wiederholt und stets verfeinert.

Fazit

Wenn du dich ernsthaft mit Kampfsport beschäftigst oder Selbstverteidigungssystem erlernen möchtest, solltest du regelmäßig an deiner Falltechnik arbeiten. Am besten so lange, bis du alle relevanten Techniken verinnerlicht hast und ohne bewusstes Überlegen abrufen kannst. Bietet dein Verein oder deine Kampfsportschule keinerlei Möglichkeit sich diese basalen Grundtechniken anzueignen, sollte dich das nachdenklich stimmen. Denn Kampfsport ohne Fallen, ist wie Autofahren ohne Einparken lernen. Blechschäden sind reparabel, dein Körper indes nicht immer. (Autor dieses Textes ist Judoka und lizenzierter Judo Trainer Gianni Hirschmüller aus Mühlheim am Main)

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Kampfsport für Frauen

Kampfsport für Frauen

Welche Vorteile bietet Kampfsport für Frauen ? Warum solltest du als Frau unbedingt Kampfsport trainieren?

Egal ob Kickboxen, Thaiboxen, Boxen oder Krav Maga – Kampfsporttraining ist genau das richtige für Frauen!

Kampfpsorttraining ist nicht nur ein hervorragendes Workout bei dem du gar nicht merkst wie die Zeit verfliegt. Das Training einer Kampfsportart verbessert auch deine Resilienz, stärkt also deine Widerstandsfähigkeit und Willenskraft!  Für viele Frauen ist der Schritt in ein Kampfsportstudio vielleicht eine Überwindung, wir können dir diesen Schritt jedoch nur sehr ans Herz legen!

Probiere es aus! Verlasse deine Komfortzone und mache einfach mit beim Kurs! Ein Training wie Kickboxen stärkt deinen Körper und verbesserst deine Beweglichkeit. Deine Körperwahrnehmung und Ausdauer verbessern sich ebenso. Du schulst deine Konzentration und schärfst deinen Fokus. Dein Gleichgewichtssinn wird sich verbessern. Diese erworbenen Fertigkeiten wirken sich positiv auf jeden Menschen aus!

Du musst keine Angst haben, keiner muss in den Ring und kämpfen! Du trainierst die Techniken zunächst am Boxsack oder mit Pratzen. Das Training läuft absolut verletzungsfrei ab und du bekommst auch kein blaues Auge. Ein übliche Kampfsportstunde ist in der Regel gegliedert in:

  1. Warm-Up – beim Aufwärmen bereitest du deinen Körper auf die kommende Einheit vor
  2. Technik – jetzt werden Schlag und Trittkombinationen eintrainiert
  3. Drill – jetzt wird geschwitzt, du arbeitest an Pratzen oder am Boxsack, danach folgen Fitnessübungen
  4. Cool-Down – hier wird gedehnt, die Atmung reguliert und der Puls herunter gefahren

Deine Vorteile vom Kampfsporttraining:

-Kampfsport ist das perfekte Ganzkörper Workout

-Stressreduktion

-erhöht Konzentration und Fokus

-bringt Körper und Geist in einen Flowzustand, störende Gedanken verschwinden

-verbessert deine Beweglichkeit

-verbessert den Gleichgewichtssinn

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K1 – Dutch Kickboxing

Was ist Dutch Kickboxen?

Wie unterscheidet sich Dutch Kickboxing vom klassischen Kickboxen? Kickboxen (englisch: Kickboxing) ist eine Kampfsportart, bei der neben Boxtechniken auch Tritttechniken erlaubt sind. Kickboxen hat sich aus den traditionellen Kampfkünsten Karate und Taekwondo weiterentwickelt.

Der Dutch Kickboxing Style entstand in den 70er Jahren, als niederländische Kampfsportler nach Japan reisten um dort japanisches Kickboxen, eine Ableitung aus dem Kyokushin Karate, zu erlernen.

In den Niederlanden entwickelte sich der Stil weiter und wurde mit Elementen aus dem Muay Thai und Western Boxing erweitert. Der Dutch Kickboxing Style ist also eine Mischung aus Kyokushin Karate, Muay Thai und Boxen. Ein großer Unterschied zum klassischen Kickboxen (American Kickboxing) sind die erlaubten Lowkicks zum Oberschenkel des Gegners.

Desweiteren gehören gesprungene Knie und kraftvolle Frontkicks zum Repertoire des Dutch Kickboxing.

Von 1990 bis ins Jahr 2000 waren 15 der 19 Kickboxing World Grand Prix Champions Kämpfer aus den Niederlanden. Bekannte holländische Kämpfer der 90er und 2000er Jahre sind Ernesto Hoost, Rob Kaman, Ramon Dekkers, Semmy Schilt und Alistair Overeem.

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Welche Ausrüstung brauchst du zum Kickboxen?

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Was ist Judo – Kampfsport Online Training

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Judo – der japanische Kampfsport

Judo ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ ist. Entwickelt wurde dieser Kampfsport von Kanō Jigorō (1860–1938), als er eine Symbiose aus alten Jiu-Jitsu-Stilen (Koryu) schuf, die er seit seiner Jugend mit großem Fleiß trainiert hatte. Heute wird Judo in über 150 Ländern ausgeübt und ist damit die am weitesten verbreitete Kampfsportart der Welt. Ähnlicher Beliebtheit erfreut sie sich somit auch in Deutschland: Bei uns gibt es inzwischen mehr als 240.000 Judoka, die in rund 2.700 Vereinen aktiv sind. Mehr als zwei Drittel der Mitglieder gehören noch den Jugendklassen an. Das spricht für das große Interesse an diesem Sport gerade bei Kindern und Jugendlichen. Judo bedeutet wörtlich „sanfter/flexibler Weg“ (Zusammensetzung aus jū „sanft“, „nachgiebig“, „flexibel“ und dō „Weg“). Ein Judo-Kämpfer oder eine Judo-Kämpferin wird Judoka genannt.

Anfangs wurde die von Kano gegründete Kampfsportart noch Jiu Jitsu genannt, erst Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich die Bezeichnung Judo durch. Dies ist der Grund, weshalb in manchen Schulen noch heute unter dem ursprünglichen Begriff gelehrt wird.

Die Judo-Techniken sollten keine gefährlichen Elemente wie etwa Tritte und Schläge enthalten und dennoch effektive Selbstverteidigung ermöglichen. Judo entwickelte sich sogar bis hin zur Olympischen Disziplin. Im Vergleich zu anderen Selbstverteidigungs – Systemen liegt hier der Fokus nicht auf der Effektivität im Alltag, sondern vielmehr auf der SelbstdisziplinRespekt und darauf, saubere Techniken auszuführen, um seinen Gegner zu schlagen. Daher gibt es im Judo-Bereich auch viele Wettkämpfe, bei denen man sich mit anderen messen kann. Im Wettkampf werden blaue und weiße Anzüge zur Unterscheidung getragen.

Die Judo-Techniken lassen sich grob in 4 Grundtypen einteilen:

WurftechnikenBodentechnikenFalltechniken und Schlagtechniken. Ziel ist es, den Gegner durch Anwenden einer Technik mit Kraft und Schnelligkeit kontrolliert auf den Rücken zu werfen. Gelingt dies, so ist der Kampf gewonnen, vergleichbar mit einem „KO“ beim Boxen. Dabei ist es meist unerheblich, wie geworfen wurde und welche Technik verwendet wurde, sofern der Werfende den Geworfenen dabei deutlich kontrolliert und keinen Regelverstoß begeht.

Um im Judo seinen Leistungsstand zu zeigen, gibt es eine Form der Gradierung. Man kann diese Gradierung anhand der Gürtelfarbe einsehen. Beginner starten mit einem weißen Gürtel. Danach ist die Reihenfolge: weiß-gelb, gelb, gelb-orange, orange, orange-grün, grün, blau und dann braun. Früher gab es weniger Grade bei den Farbgurten (Kyu-Grade). Es wurden weitere Stufen hinzugenommen, um gerade Kindern und Jugendlichen auch kleinere Lernerfolge honorieren zu können. Wenn du ein erwachsener Judomeister geworden bist, dann kannst du einen schwarzen Gürtel (Dan-Grade) tragen. Den schwarzen Gürtel kann man frühestens als Erwachsener, also mit 18 Jahren, ablegen.

Große und kleine Judosportler sind im Deutschen Judo-Bund (DJB) organisiert, der seinerseits Mitglied im Deutschen Sportbund sowie im Nationalen Olympischen Komitee (NOK) ist. Deutsche Judosportler waren in den vergangenen Jahrzehnten bei Olympischen Spielen, Welt und Europameisterschaften sehr erfolgreich. Zahlreiche Medaillen und Titel sind dafür der beste Beweis. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland damit neben Japan, Frankreich, Korea und Russland zur Weltspitze.

Eine Alternative neben Judo als Leistungssport ist dabei die Selbstverteidigung. Der Judosport schafft die notwendigen Freiräume zur eigenen Entfaltung und zeigt den Weg zu Selbstbehauptung und Selbstvertrauen.

Doch auch unabhängig vom Wettkampf wird Judo ausgeübt, denn es ist auch eine Vorbereitung für das weitere Leben.  Bereits Kinder können in jungen Jahren durch Judo Bewegung und Spiel lernen, während gleichzeitig ihre Körperhaltung trainiert und der Gesamtorganismus gestärkt wird. Außerdem leistet Judo einen wertvollen pädagogischen Beitrag, der neben Spaß und Freude auch KooperationsbereitschaftVerantwortlichkeit und Rücksichtnahme vermittelt. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche nehmen das Angebot wahr, sondern auch für Erwachsene stellt es eine Möglichkeit zur Bewegung in Gesellschaft mit anderen Menschen dar. Damit verbunden ist ein intensives Herz und Kreislauftraining, weshalb Judo bis ins hohe Alter ausgeübt wird. Die körperliche Bewegungsfähigkeit wird erhalten und Atem- sowie Konzentrationsübungen oder Meditation machen Judo zu einer idealen Gesundheitsprävention für ältere Menschen.

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Lese hier mehr über die Falltechniken aus dem Judo

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Wo kommt Karate her – Bedeutung und Inhalte

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Was ist Karate?

Die Kampfkunst lässt sich bis ins 5. Jahrhundert n.Chr. nach Asien zurückverfolgen und wurde etwa ab dem zweiten Weltkrieg unter dem Namen ‚Karate‘ über die ganze Welt verbreitet. Chinesische Mönche, die keine Waffen tragen durften, entwickelten aus gymnastischen Übungen im Laufe der Zeit eine spezielle Kampfkunst zur Selbstverteidigung. Diese Kampfkunst galt auch als Weg der Selbstfindung und Selbsterfahrung. Als Sport ist Karate relativ jung: Erst Anfang des vergangenen Jahrhunderts entstand in Japan aus der traditionellen Kampfkunst ein Kampfsport mit eigenem Regelwerk. Der Name bedeutet somit wörtlich übersetzt auch: ‚Der Weg der leeren Hand’. Es ist eine Kampfkunst, die sich durch Schlag-Stoß-Tritt- und Blocktechniken sowie Fußfegetechniken (Positionswechsel durch Aushebeln des Gegners) beschreiben lässt.

Interessant zu wissen ist, dass sich Karate auch durch strenge Verhaltens-oder Benimmregeln auszeichnet. So wird vor jedem Unterricht der Meister (Sensei) mit einer Verbeugung begrüßt, später verabschiedet und ebenso mit eventuellem Publikum oder anderen Schülern. Außerdem zählt bei Karate nicht Sieg oder Niederlage sondern die Achtung des Gegners an oberster Stelle, sowie die Entfaltung der eigenen Persönlichkeit durch äußerste Konzentration. Beim Training werden Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Beweglichkeit trainiert! Aber auch Entspannungstechniken, Meditation und Atemübungen zählen zum Repertoire eines Karateka (Karate-Kämpfer).

Besonders interessant ist Karate für Frauen, da Kraft und die eigene Statur nur eine untergeordnete Rolle spielen. Vielmehr geht es darum mit Gelassenheit auf einen eventuellen Angriff zu reagieren und gleichzeitig schnell und geschickt zu agieren um sich selbst möglichst gut zu verteidigen. Wie etwa beim Judo auch, gibt es hier verschiedenfarbige Gürtel, anhand welcher man den eigenen Fortschritt oder das ‚Level‘ ablesen kann. 

Karate wird natürlich auch als Kampf ausgeführt, allerdings unter strengen Regeln um mögliche Verletzungen des Gegners zu unterbinden. Außerdem gibt es die Disziplin ‚Kata‘, bei welcher gegen mehrere imaginäre Gegner mit festgelegten Angriffs- und Abwehrtechniken gekämpft wird.

Buchtipp: Die Grundtechniken des Karate: Vom Weißgurt bis zum 1. Dan

Buchtipp: Shotokan Karate: Technik – Training – Prüfung

Berühmte Karate Kämpfer in der UFC

Guy Mezger “ The Sandman“ – UFC Lightweight Champion

Robert Whittaker „Bobby Knuckles“ UFC Middleweight Champion

Bas Rutten – UFC Heavyweight Champion

Chuck Liddell – UFC Light Heavyweight champion

George St. Pierre – UFC Middle and Welterweight Champion

Lyoto Machida – UFC Light Heavyweight Champion

 

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Die Grundtechniken des Karate – Lehrbuch vom Weißgurt bis zum 1. Dan. Ein Handbuch über die Grundlagen des Karate Sensei Roland Habersetzer, 9. Dan, stellt anhand von mehr als 1000 präzisen Zeichnungen über 100 Einzeltechniken des Karate vor. Die wesentlichen Punkte für jede Technik werden klar und verständlich dargelegt. GIBTS HIER

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Shotokan Karate – Karate Lehrbuch für Technik, Training und Prüfung. Optimale Prüfungsvorbereitung – dieses Buch ist eine Hilfestellung für alle Shotokan Karateka, die sich über das Training hinaus intensiv mit ihrer Kampfkunst beschäftigen wollen.  GIBTS HIER

 

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Was bedeutet Brazilian Jiu JitsuWas ist ein Upper Cut? Diese und andere Fragen werden in unserem Guide beantwortet!

Was ist Wing Chun

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Wing Chun, Wing Chung oder Ving Tsun?

Wing Chun (chinesisch 詠春 / 咏春 – „Ode an den Frühling“) ist ein vermutlich im frühen 19. Jahrhundert entstandener (süd-)chinesischer Kung-Fu-Stil. Es sind viele verschiedene Schreibweisen wie etwa „Wing Tsun“ entstanden, in Europa ist  „Wing Chung“ allerdings am geläufigsten. Die erste Aufzeichnung zum Wing Chun fand man im Jahr 1854. Heute gibt es 6 Stilrichtungen wobei der bekannteste Stil „Yip-Man-Stil“ nach dem „Hauptbegründer“ der Kampfkunst benannt ist. Beim Ausüben dieser befindet man sich zunächst in einem sogenannten Grundstand, aus welchem verschiedene Formen ausgeführt werden. Ursprünglich waren keine Waffen in der Kampfkunst enthalten, im Laufe der Geschichte wurde sie allerdings um Waffen wie etwa den Langstock bereichert. Ferner gibt es verschiedene Formen, die das Wing Chun charakterisieren (Siu Nim Tau/Siu Lim Tao, Cham Kiu/Chum Kiu, Biu Ji/Bju Tse, Muk Yan Jong Fat/Mok Jan Chong Fat, Luk Dim Bun Gwan Fat/Luk Dim Ban Kwun Fat, Bart Cham Do/Pa Cham Do) in welchen die Grundtechniken gelehrt werden.

Auch hier unterscheiden sich diese von den Schulen oder Vereinen untereinander. Einige Stile sind durch ihre Trittarbeit charakterisiert, welche nur sehr wenige Grundtritte umfassen und mit welchen im Allgemeinen nur niedrige Ziele bis etwa zur Höhe der Hüfte angegriffen werden. Seit den 70-er-Jahren erfreut sich Wing Chun auch in Deutschland großer Begeisterung. Wing Chun wird sowohl beim Militär und ebenso der Polizei angewendet um Verteidigungstechniken zu erlernen. Außerdem gibt es wie beim Taekwondo (vgl.: Was ist Taekwondo?) einen Verhaltenskodex mit Werten wie Disziplin, Tugenden und Regeln der Kampfkunst: Eifer, Moral und Loyalität.

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Was bedeutet SubmissionWas ist ein Upper Cut? Diese und andere Fragen werden in unserem Guide beantwortet!

Wer ist Royce Gracie?

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Royce Gracie ist ein Pionier des BJJ

Die drei Buchstaben BJJ sind die Abkürzung für Brazilian Jiu-JitsuRoyce Gracie (1966 geboren in Rio de Janeiro) ist ein brasilianischer Jiu-Jitsu und MMA-Kampfsportler (Mixed Martial Arts) und neuerdings Schauspieler. Internationale Bekanntheit außerhalb des Brazilian Jiu-Jitsu erlangte Gracie durch seine drei Turniersiege bei der UFC (Ultimate Fighting Championship, der weltweit größte MMA-Veranstalter und Marktführer) in den 1990er Jahren und dem bisher längsten Kampf in der modernen MMA-Geschichte. Er prägte die Anfänge der MMA, da er dort den BJJ (Brazilian Jiu-Jitsu) mit einbrachte und seine Gegner durch Aufgabegriffe- und Techniken schlagen konnte (siehe auch: Was ist eine Submission). Er hatte 20 MMA-Kämpfe, von denen er sagenhafte 15 gewann und nur zwei verlor. In seiner aktiven Kampfsportzeit gab es mehrere Pausen, sodass er nur noch sporadisch aktiv war. Nach seinem letzten Kampf im Jahr 2007 wurde bei ihm Doping festgestellt, woraufhin er suspendiert wurde. Im Jahr 2010 spielte Gracie in dem Film ,Vale Todo‘ mit, in welchem MMA-Kampftechniken angewendet werden. Außerdem spielte Gracie noch eine Rolle in dem Film ,The Scorpion King 4 – Der verlorene Thron‘. Heute verfügt er über ein internationales Netzwerk seiner eigenen Jiu-Jitsu-Organisation, bei welcher man den Kampfsport erlernen kann.

Der Siegeszug des BJJ

Der Siegeszug des BJJ begann in der UFC, der Ultimate Fighting Championships. Bei diesen Events kämpften Kampfsportler verschiedenster Stile gegeneinander. Anders als heute gab es keine Gewichtsklassen, so dass auch Schwergewichtler gegen körperlich unterlegene Athleten antreten konnten.

Trotz seiner scheinbaren körperlichen Unterlegenheit gewann Royce Gracie, der Sohn von Helio Gracie drei der vier ersten UFC Turnier in dem er seine Gegner mit einem Hebel oder Würgegriff zur Aufgabe zwang. Damit war die Effektivität des BJJ unter Beweise gestellt. Royce Gracie zeigte unter Wettkampfbedingungen die Vorzüge der BJJ-Techniken und verhalf gemeinsam mit dem Rest der Gracie Familie seiner Sportart zu großer Popularität in Brasilien und der ganzen Welt.

Was ist eine Submission? Was ist ein Upper Cut? Diese und andere Fragen werden in unserem Guide beantwortet!

Was ist Thaiboxen

Thaiboxen

Was ist Thaiboxen?

Thaiboxen oder auch thailändisch Muay Thai genannt, bezeichnet eine Kampfkunst, die sich aus mehreren traditionellen Kampfkunstarten Thailands entwickelte. Die Soldaten sollten eine Möglichkeit haben, sich auch ohne Waffen, durch Nahkampftechniken, verteidigen zu können. Kämpfte man zu Beginn etwa noch mit Speer und Schwert, wurde, sobald diese unbrauchbar wurden, mit dem eigenen Körper weitergekämpft. Thaiboxen umfasst heutzutage allerdings eher den Kampf ohne, als den mit Waffen. Es ist eine sehr intensive Kampfsportart, gilt als einer der ältesten, härtesten und effektivsten Stile überhaupt und gehört zu den Top Stilen in den Mixed Martial Arts (MMA). Thaiboxen ist der Nationalsport Thailands und von der Beliebtheit vergleichbar mit Fussball in Deutschland.

Interessanter Fakt:

Thaiboxen wird auch als die ‚Wissenschaft der 8 Gliedmaßen‘ bezeichnet, da man mit beiden Fäusten, Ellbogen, Knien und Schienbeinen kämpft. Die Kampfsportart kann auch als Fitnesstraining angewendet werden, allerdings liegt der Fokus klar auf dem Kampf. Wenn es in den Ring geht tragen die Kämpfer schwarze kurze ‚Shorts‘ (Thaibox Shorts) und kämpfen über maximal fünf Runden à drei Minuten (es sei denn vorher gab es einen K.O.). Die Ringrichter vergeben die Punkte und entschieden über Sieg und Niederlage. Wichtig ist hierbei zu erwähnen, dass schwierigere Techniken mehr Punkte bringen. Allerdings fordern diese eine enorme Vorbereitung, Präzision, sowie Fitness. Daher ist auch das Training sehr intensiv und wird in Intervallen trainiert (zunächst sehr locker und dann schlagartig intensiver, am Ende kurze Ruhepausen). Es haben sich verschiedene Techniken herauskristallisiert, die oft verwendet werden, allerdings sind einige Techniken in bestimmten Verbänden (nicht) erlaubt. Bei dem Vollkontaktsport gibt es verschiedene Gewichtsklassen, die vom Halbfliegengewicht (43-48kg) bis zum Superschwergewicht (über 91kg) reichen. Insgesamt existieren 15 verschiedene Khan-Grade, welche man  anhand der Farbe, des am Oberarm befindlichem Armbandes, erkennen kann.

Ein Training im Thaiboxen dauert selten länger als 90 Minuten, was allerdings auf die hohe Intensität zurückzuführen ist. So gilt: je schlechter man eine Technik beherrscht, desto mehr Kraft kostet sie. Zum Trainingsequipment zählen etwa Springseile, ein Boxsack oder Schlagpolster. Gerade für kleine oder etwas schwächere Personen ist Thaiboxen eine sehr gute Möglichkeit, sich gegen größere oder stärkere Gegner ohne Waffen wehren zu können. 

Buchtipp:

Thaiboxen Basics – Training, Technik, Kampf

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Was bedeutet Muay Thai? Was ist ein Upper Cut? Diese und andere Fragen werden in unserem Guide beantwortet!

Was ist Kickboxen

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Was ist Kickboxen?

Kickboxen (englisch: Kickboxing) ist eine Kampfsportart, bei der neben Boxtechniken auch Tritttechniken erlaubt sind. Kickboxen ist eine Weiterentwicklung von Karate und Taekwondo und wurde erfunden um interdisziplinäre sportliche Wettkämpfe austragen zu können. Im Regelwerk der einzelnen Kickboxverbände finden sich Unterschiede und Abweichung zum Beispiel bei der erlaubten Trefferfläche oder ob der Gegner gehalten werden darf. Tiefschläge sind immer tabu, jedoch sind in manchen Verbänden Tritte auf die Oberschenkel (Lowkicks) wie beim Muay Thai oder Thaiboxen erlaubt. Verbandsabhängig unterschiedlich geregelt ist auch die Verwendung von Handdrehschlägen (Spinning back fist) und Fußfegern (Techniken, mit denen der Gegner aus dem Gleichgewicht gebracht wird). Allen Verbänden gemeinsam ist das Verbot des Schlagens auf den Rücken und auf Gegner, die am Boden liegen, sowie das Werfen (Takedown) des Konkurrenten. Kickboxen verbessert deine Fitness und Beweglichkeit.

Im Kickboxen wird unterschieden zwischen Semikontakt, Leichtkontakt und Vollkontakt. Vollkontakt Kickboxen unterliegt den geringsten Einschränkungen im Regelwerk.

Buchtipp: Kickboxen perfekt: Mit Weltmeister Martin Albers

Bekannte Deutsche Kickboxer 

Parallel zum Boxen startete Vitali Klitschko seine Karriere im Kickboxen. Im Jahr 1991 wird er im Kickboxen Vollkontakt-Weltmeister in der Klasse über 91 Kilogramm.

Michael Kuhr ist Deutschlands bekanntester Türsteher und Inhaber einer Security Firma in Berlin. Auch er startete seine Karriere als Kickboxer und wurde als Amateur zehnmal Deutscher Meister, viermal Europameister und 1985 Weltmeister der WAKO. Nach seinem Wechsel in das Profilager wurde er 1990 erster deutscher Profi Kickbox-Weltmeister. Zwischen 1990 und 1994 war er Weltmeister der Weltverbände WAKO-PRO, PKO, ISKA und IKBF.

Michael Smolik gehört zu den bekanntesten deutschen Kickboxern der Gegenwart. Er war bis 2019 mehrmaliger Amateurweltmeister und Profiweltmeister im Kickboxen in der World Kickboxing and Karate Union.

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Was bedeutet Karate? Was ist ein Upper Cut? Diese und andere Fragen werden in unserem Guide beantwortet!

Was bedeutet Submission

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Was ist eine Submission ?

Bei Submissions, welche besonders beim MMA (Mixed Martial Arts) angewendet werden, handelt es sich um bestimmte Hebel und Griffe, mit denen der Gegner zur Aufgabe gezwungen werden soll. Daher bedeutet der englische Begriff Submission wörtlich übersetzt ,Unterwerfung‘. Sie werden auch Aufgabegriffe genannt und werden auch in weiteren Kampfsportarten wie etwa im Judo oder Aikido verwendet. Es gibt viele verschiedene Aufgabegriffe- oder Techniken, zu den bekanntesten zählen wohl aber der Rear naked choke, der Guillotine Choke und die Armbar. Der Beginn der MMA wurde von Royce Gracie (siehe auch: Wer ist Royce Gracie) dominiert, der mit den Submission-Techniken die ersten beiden Ultimate Fighting Championship Turniere gewinnen konnte. Seitdem wissen viele um die Effektivität dieser Techniken. In Bezug auf den Kampfsport heißt dies, dass die Techniken so lange ausgeführt werden, bis der Gegner kampfunfähig ist und ,abklopft‘. Wenn er dies nicht tut, werden sie sogar bis zur Bewusstlosigkeit oder einem Knochenbruch weiter angewendet. Hier spricht man dann von einem Sieg durch ,Technical Submission‘.

Die vielen Arten der Submission aber auch „Sweeps“ kannst du im Buch „Brazilian Jiu-Jitsu – Technik, Training, Wettkampf“ nachlesen.

Der Siegeszug des BJJ

Die drei Buchstaben BJJ sind die Abkürzung für Brazilian Jiu-Jitsu. Der Siegeszug des BJJ begann in der UFC, der Ultimate Fighting Championships. Bei diesen Events kämpften Kampfsportler verschiedenster Stile gegeneinander. Anders als heute gab es keine Gewichtsklassen, so dass auch Schwergewichtler gegen körperlich unterlegene Athleten antreten konnten. Trotz seiner scheinbaren körperlichen Unterlegenheit gewann Royce Gracie, der Sohn von Helio Gracie drei der vier ersten UFC Turnier in dem er seine Gegner mit einem Hebel oder Würgegriff zur Aufgabe zwang. Damit war die Effektivität des BJJ unter Beweise gestellt.

Was ist die richtige Grundstellung im Boxen? Was ist ein Upper Cut? Diese und andere Fragen werden in unserem Guide beantwortet!

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