Waffen zur Selbstverteidigung – mit was kann ich mich am besten Verteidigen?

Selbstverteidigung

Tools zur Selbstverteidigung

Bei den Tools der Selbstverteidigung- handelt es sich um nützliche Werkzeuge, die du zur Selbstverteidigung anwenden kannst. Bitte beachte dabei immer dass du die örtlichen Gesetze und Vorschriften einhalten musst! Zu allen Tools ist zu sagen, dass du diese Mittel der Selbstverteidigung griffbereit haben musst um schnell reagieren zu können.

Taschenalarm für Frauen

Bei diesem Produkt handelt es sich nicht um eine Waffe zur Selbstverteidigung sondern um ein praktisches Tool um Aufmerksamkeit im Falle eines Überfalls oder einer Gewaltsituation zu erzeugen. Der Taschenalarm erzeugt einen 140 dB lauten Signalton, welcher einen Angreifer abschrecken kann. Zieht man den Sicherheitsstift erklingt ein lauter Ton ähnlich einer Sirene. Zusätzlich verfügt der Taschenalarm noch über eine LED Taschenlampe die in der Dunkelheit von großem Nutzen sein kann. Der Vorteil dieses Produktes ist die einfache Bedienung und der geringe Gefahr bei der Anwendung.

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Pfefferspray zur Selbstverteidigung

Der Klassiker zur Selbstverteidigung für Frauen ist das Pfefferspray. Der Kontakt mit dem Pfefferspray entfaltet eine extreme und sofortige Wirkung auf Nase, Augen und Schleimhäute. In Deutschland darf Pfefferspray deshalb nur zur Abwehr von aggressiven Tieren eingesetzt werden. Der Einsatz gegen Menschen ist gesetzlich verboten.  Dessen ungeachtet gilt das persönliches Recht auf Notwehr im begründeten Fall – siehe auch § 32 StGB Notwehr, Notstand. In Amerika und anderen Ländern setzt die Polizei ausschließlich Pfefferspray zur Personenabwehr ein, da es wirksamer als CS-Gas ist und sehr zuverlässig wirkt. Die Anwendung des Pfeffersprays im Notfall sollte vorher geübt werden. Nützlich ist das Abwehrspray auch nur dann wenn schnell darauf zugegriffen werden kann. Ohne Training der Anwendung besteht die Gefahr selbst in Kontakt mit dem Spray zu kommen und sich somit selbst zu schaden.

Pfefferspray zur Selbstverteidigung: hier klicken

Kubotan zur Selbstverteidigung

Der Kubotan wurde von der amerikanischen Polizistin Takayuki Kubota erfunden. Er sollte den Frauen des Los Angeles Police Department zur Selbstverteidigung dienen. Der Kubotan ist leicht und liegt gut in der Hand. Er dient als Druckverstärker von Schlägen zur Selbstverteidigung im Ernstfall. Um nicht unnötig viel Aufmerksamkeit zu erzeugen, ist das Design unauffällig gehalten. Der Kubotan kann als Schlüsselanhänger verwendet werden.  Das Mitführen eines Kubotan ist in Deutschland legal.
In der mitgelieferten Anleitung und Druckpunktkarte erfahren Sie die wichtigsten Grundtechniken im Umgang mit dem Kubotan.

Kubotan zur Selbstverteidigung: hier klicken

Regenschirm zur Selbstverteidigung

Ein Regenschirm zur Selbstverteidigung. Gerade in der regnerischen und dunklen Jahreszeit eine unauffällige Möglichkeit sich zu bewaffnen und gegen etwaige Angreifer zu schützen.
Natürlich muss auch der Umgang mit dieser Waffe eingeübt werden. Deshalb wird mit dem Verteidigungsschirm ein Videokurs „SELBSTVERTEIDIGUNG MIT DEM REGENSCHIRM“  mitgeliefert .

Selbstverteidigung mit Regenschirm: hier klicken

Selbstverteidigung mit Taschenlampe

Eine Taschenlampe ist ein super Mittel sich gegen einen Angreifer zu verteidigen. Gerade in der Dunkelheit kann eine extrem helle LED Taschenlampe zur Selbstverteidigung dienen. Dem Angreifer kann in die Augen geleuchtet werden um sich somit einen Vorteil zu verschaffen. Das 4000 Lumen helle licht, lässt den Angreifer gerade in einer dunklen Umgebung für einige Sekunden erblinden. Genug Zeit um wegzurennen oder Aufmerksamkeit zu erzeugen und um Hilfe zu rufen. Außerdem kann diese Taktische Taschenlampe auch noch als Schlagwaffe verwendet werden da sie über ein extrem stabiles Gehäuse verfügt.

Selbstverteidigung mit Taschenlampe: hier klicken

Tactical Pen – Selbstverteidigungs-Stift

Beim Tactical Pen handelt es sich um einen getarnten Gegenstand zur Selbstverteidigung. Genauer gesagt ist es ein stabiler und aus Metall gefertigter Kugelschreiber. Das Besondere dabei ist die Spitze an der Oberseite. Mithilfe derer kann man im Verteidigungsfall die Nerven- und Vitalpunkte des Gegners treffen. Es gibt verschiedene Schlag- und Drucktechniken, mit denen man seinen Gegner außer Gefecht setzen kann. Der Tactical Pen kann effektiv zur Selbstverteidigung im Notfall genutzt werden. Damit man den taktischen Kugelschreiber immer griffbereit hat, verfügen fast alle Modelle über einen praktischen Clip für die Brusttasche. Als Frau kann man die kleine Waffe aber auch problemlos in der Handtasche transportieren. Der Stift zur Selbstverteidigung ist groß genug, sodass man ihn im Handumdrehen ertasten kann. Grundsätzlich ist es nicht verboten einen Tactical Pen zu besitzen. Effektivsten Stellen zum Einsetzen sind Gelenke & Hände sowie große Muskelgruppen. Im Kopf- und Rippenbereich sollte er nur „als letztes Mittel“ eingesetzt werden, da die Folgen drastisch sein können. Verwundbare Punkte des Körpers

Tactical Pen – Taktischer Stift mit Taschenlampe: hier klicken

 

Taktischer Stift mit Taschenlampe Selbstverteidigung

Wie kommt es zu Gewalt?

Gewalt

Was ist Gewalt?

Die Weltgesundheitsorganisation definiert Gewalt in dem Bericht „Gewalt und Gesundheit“ (2002) wie folgt: „Gewalt ist der tatsächliche oder angedrohte absichtliche Gebrauch von physischer oder psychologischer Kraft oder Macht, die gegen die eigene oder eine andere Person, gegen eine Gruppe oder Gemeinschaft gerichtet ist und die tatsächlich oder mit hoher Wahrscheinlichkeit zu Verletzungen, Tod, psychischen Schäden, Fehlentwicklung oder Deprivation führt.

Bei Gewalt wird also in psychologische oder physische Kraft oder Macht unterschieden. Dieser Artikel konzentriert sich auf den physischen Aspekt der Gewalt.

Wie kommt es zu Gewalt?

Was sind also die Eigenschaften von Gewaltsituationen? Der Soziologe R. Eckert beschreibt in seinem Beitrag Eskalation und Deeskalation sozialer Konflikte: Der Weg in die Gewalt, erschienen in Wilhelm Heitmeyers Internationales Handbuch der Gewaltforschung, die Merkmale einer gewaltsamen Situation als:

„Ein Zyklus von Handlung, Kommunikation und Interpretation, der aus sich selbst heraus zu unvorhersehbaren Ereignissen führen kann“. Weiter schreibt er: „Die Unüberschaubarkeit der Situation, das Versagen gewohnter Orientierungsmuster und die unkalkulierbare Bedrohung (des Lebens, der Gesundheit, des Selbstbildes, der eigenen Interessen) durch den Gegner tragen zudem zur Entstehung von Gefühlen der Ohnmacht, der Verunsicherung, aber auch der Angst und Wut bei, durch die Kognition und Handeln in Konflikten zum Teil erheblich beeinflusst werden können. Durch Angst werden Wachsamkeit und kognitive Sensibilität zunächst erhöht. Die Lernbereitschaft wird so gesteigert. Zugleich löst Angst aber stets auch körperlichen Stress und damit aversive Reaktionen aus,…“

Für Randall Collins stellt Gewalt eine Ausnahmesituation dar: „bei Gewalt, wie sie in der Realität sichtbar wird, geht es darum, dass sich Gefühle wie Angst, Zorn und Aufregung auf eine Art verflechten, die der konventionellen Moral normaler Situationen zuwiderläuft“. Genau diese Anomalie spielt eine große Rolle bei der Furcht der Menschen vor Gewalt.

Die Angst vor dem Kampf

Wenn man von der Angst vor Gewalt spricht dann meint man landläufig die Gewalt, deren Intention es ist, die physische Integrität von Personen anzugreifen. Dies geschieht beispielsweise bei gewaltsamen Angriffen und Auseinandersetzungen, welche man auch als Kampf bezeichnen kann. Dave Grossman, US-amerikanischer Offizier und Militärpsychologe, unter anderem in der Militärakademie in West Point tätig, bezeichnet den Kampf als die universelle menschliche Phobie (engl. The Uni- versal Human Phobia). Der Kampf ist also etwas, wovor sich ein Großteil der Menschen fürchtet. Gewaltsame Konfrontationen werden wegen ihrer Ausnahmestellung im alltäglichen Leben als bedrohlich und angsteinflößend wahrgenommen.

 

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Notwehr und Selbstverteidigung – Was ist erlaubt

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Dein Recht auf Selbstverteidigung – Was ist Notwehr?

Siehst du dich einem rechtswidrigen Angriff ausgeliefert, darfst du dich verteidigen und zur Wehr setzen. Geregelt wird dies durch den Paragraphen 32 im deutschen Strafgesetzbuch. Der sogenannte Notwehrparagraph (§32 StGB) handelt von der Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder von einem anderen abzuwenden.

Notwehr kann nicht nur zum Schutz der eigenen Unversehrtheit ausgeübt werden sondern auch zum Schutz eigener und fremder Individualrechtsgüter, wie zum Beispiel MenschenwürdeEhreLebenGesundheitFreiheit, und Besitz. Das Einschreiten zur Hilfe einer dritten Person oder die Verteidigung des Haustieres gegen einen Angreifer fällt also unter Notwehr.

„Notwehr gestattet die Verletzung von Rechtsgütern des Angreifers und verpflichtet diesen zu dessen Duldung. Daher stellt eine durch Notwehr gerechtfertigte Handlung kein Unrecht dar. Das Notwehrrecht zeichnet sich im Vergleich zu anderen Rechtfertigungsgründen dadurch aus, dass es dem Handelnden besonders weitreichende Eingriffsbefugnisse vermittelt.“ (Quelle: Wikipedia.de)

Strafgesetzbuch (StGB)

§ 32 Notwehr

(1) Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig.

(2) Notwehr ist die Verteidigung, die erforderlich ist, um einen gegenwärtigen rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abzuwenden.

§ 33 Überschreitung der Notwehr

Überschreitet der Täter die Grenzen der Notwehr aus Verwirrung, Furcht oder Schrecken, so wird er nicht bestraft.

§ 34 Rechtfertigender Notstand

Wer in einer gegenwärtigen, nicht anders abwendbaren Gefahr für Leben, Leib, Freiheit, Ehre, Eigentum oder ein anderes Rechtsgut eine Tat begeht, um die Gefahr von sich oder einem anderen abzuwenden, handelt nicht rechtswidrig, wenn bei Abwägung der widerstreitenden Interessen, namentlich der betroffenen Rechtsgüter und des Grades der ihnen drohenden Gefahren, das geschützte Interesse das beeinträchtigte wesentlich überwiegt. Dies gilt jedoch nur, soweit die Tat ein angemessenes Mittel ist, die Gefahr abzuwenden.

Quelle: Strafgesetzbuch StGB

 

Recht muss dem Unrecht nicht weichen!

Befindest du dich in einer Gefahrensituation und musst Gewalt anwenden um dich zu verteidigen so ist diese Gewaltanwendung, sofern sie angemessen ist, nicht strafbar. Welche Notwehr gerechtfertigt ist und welche nicht, hängt immer vom Einzelfall ab. Im Zweifel muss ein Richter darüber entscheiden. Für seine Entscheidung gilt der Grundsatz: Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.

 

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Verwundbare Punkte des menschlichen Körpers

Strike Academy Selbstverteidigung

Welche Stellen am Körper sind besonders verwundbar?

Beim Kampfsport, in der Selbstverteidigung und vor allem beim Krav Maga wird versucht die verwundbaren Körperstellen (engl. vulnerable points of the body) des Angreifers zu attackieren. Mit einem Schlag oder Tritt zu einer empfindlichen Stelle des menschlichen Körpers, kann der Verteidiger körperliche Unterlegenheit ausgleichen und sich eine Chance der Selbstverteidigung bewahren. Hier findest du eine Liste mit allen Schwachstellen des Körpers.

Verwundbare Punkte des Körpers sind:

  • Augen, Ohren, Hals, Schläfe, Nase
  • kurze Rippe
  • Genick und Hinterkopf (Kleinhirn)
  • Genital
  • Handgelenk
  • Knie
  • Fußgelenk
  • Zehen und Finger

Wer Kampfsport oder Selbstverteidigung trainiert sollte sich auch mit der Anatomie des Körpers auskennen. Zur Anatomie des Kampfsports gehört zum Einen das Wissen, welche Muskeln der Kampfsportler für welche Technik benötigt und trainieren sollte, aber auch welche Körperregionen geeignete Ziele für seine Kampftechniken (zumeist gezielte Tritte und Schläge) darstellen. Fundiertes wissen über den Muskelapparat und die Funktionsweise von Muskeln hilft dem Sportler auch dabei sein Training zu verbessern und Verletzungen vorzubeugen.

Der Tritt zwischen die Beine – ist ein Tritt ins Genital unfair? 

Der Tritt ins Genital ist wohl die beliebteste Krav Maga Technik. Auch in anderen Selbstverteidigungssystemen wird trainiert, den Angreifer mit einem gezielten Tritt kampfunfähig zu machen. Gerade aus der Ecke der traditionellen Kampfkünste hört man den Vorwurf, dass ein Tritt ins Genital des Gegners eine unfaire Aktion sei. Im Selbstverständnis der Kampfkünste ist es ein  Verstoß gegen die Regeln. Bei einem realen Angriff, in einer realen Gefahrensituation jedoch gibt es keine Regeln. Der Angreifer hält sich an keine Regeln und ist der Verteidiger körperlich unterlegen, hat er keine andere Chance als gezielt verwundbare Punkte des Körpers anzugreifen! Ein Tritt zwischen die Beine des Gegners wird im Krav Maga nur dann angewendet wenn es keinen anderen Ausweg mehr aus der Situation gibt. Er ist die letzte Lösung wie alle anderen Angriffe, die auf verwundbare Punkte des menschlichen Körpers abzielen. Erfahren Sie mir mehr über Regeln im Krav Maga.

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Verwundbare Punkte des Körpes

Neben den besonders verwundbaren Stellen des Körpers gibt es noch sogenannte Vitalpunkte. Im Handbuch der kampfrelevanten Vitalpunkttechniken Kyusho-Jitsu, geht es um die Kunst von Kampftechniken, die auf sogenannte Vitalpunkte einwirken. Der Autor Fritz Oblinger, 8. Dan im Stiloffenen Karate, 7. Dan im Shotokan-Karate und 5. Dan im Kyu­sho-Jitsu, ist einer der bekanntesten deutschen Karatelehrer. Sein Buch ist ein echtes Handbuch der traditionellen Vitalpunktmethoden – hier geht es sowohl um die unvergleichlich effektiven Kampftechniken des Kyusho-Jitsu als auch um Wiederbelebung und Heilung nach dem Kampf. Für sämtliche kampfrelevanten Vitalpunkte werden die entsprechenden Techniken und ihre Wirkungen detailliert beschrieben. Damit eignet sich das Werk für Kampfkünstler aller asiatischen Stilrichtungen.

Was ist ein Vitalpunkt?

Vitalpunkte oder auch Nervendruckpunkte sind Körperstellen an denen viele Nervenbahnen zusammenstreffen.  In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) bzw. bei Akupunktur- und Akupressur werden diese Körperstellen bearbeitet um Schmerzen oder andere Beschwerden zu lindern. In einigen Selbstverteidigungssystemen werden diese empfindlichen Punkte dazu genutzt den Gegner Kampfunfähig zu machen. Dabei werden diese Stellen gezielt mit Schlägen oder Griffen attackiert.

Mehr zum Thema Karate und der Herkunft von Karate erfahren Sie hier.

Verteidigung gegen Messerangriffe

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Wie verteidige ich mich gegen Messerangriffe?

Verteidigung gegen Messerangriffe – Das Horrorszenario in der Selbstverteidigung ist der Angriff mit einem Messer. In Hollywood Filmen und auch bei vielen Youtube Videos wird dir gezeigt, dass man einen Messerangriff leicht abwehren kann. In den meisten Lehrvideos greift der Angreifer dann in einer bestimmten Art und Weise an, der Verteidiger kann sich auf den Angriff einstellen und pariert die Attacke mit Bravur. In Realität jedoch sehen Messerangriffe anders aus! Wenn ein Aggressor mit einem Messer angreift, dann mit der Intention sein Gegenüber schwer zu verletzen. Also wird er alles in seiner Macht stehende tun um sein Ziel zu erreichen! Realistische Messerangriffe sind von einer großen Wucht und einer hohen Dynamik gekennzeichnet, bei denen der Verteidiger zu keiner Zeit wissen kann aus welchem Winkel er mit dem Messer angegriffen wird.

Die Verteidigung gegen einen Messerangriff muss also auf diese Umstände Rücksicht nehmen und somit einfach und schnell ausgeführt werden können. Doch selbst dann gibt es keine 100% Sicherheit, dass der Angriff ohne größere Verletzungen abgewehrt werden kann. Es ist daher zu empfehlen einen Kampf gegen ein Messer immer aus dem Weg zu gehen! Messerabwehr Techniken wie sie im Krav Maga eingeübt werden, dienen ausschließlich der Verteidigung in einer Situation, in der es keinen anderen Ausweg als die Konfrontation mit dem Messer gibt. Der Angreifer ist zu nah um wegzulaufen oder einen Gegenstand zur Verteidigung hinzuzuziehen (Common Object).

Ein Stich mit dem Messer kann tödlich sein!

Ein Stich mit dem Messer kann eine lebensgefährliche Verletzung verursachen. Wird beispielsweise die Hauptschlagader (Aorta) getroffen, so ist mit einem großen Blutverlust zu rechnen. Der Verletzte benötigt nun schnell ärztliche Versorgung um vor dem Verbluten gerettet zu werden. Doch nicht nur Stichverletzungen sorgen für schwerwiegende Verletzungen, auch der Schnitt mit dem Messer kann lebensgefährliche Folgen haben. Das Messer ist eine der gefährlichsten Waffen überhaupt und die Gefahr die von ihm ausgeht sollte zu keiner Zeit unterschätzt werden.

Im Krav Maga Training wird die Verteidigung gegen Messerangriffe mit Gummimessern geübt. Diese Messer sehen realistisch aus, die Verletzungsgefahr für den Trainierenden ist aber gering. Dennoch sollte man beim Training mit dem Gummimesser Sorgfalt walten lassen.

Hier findest Du dein Krav Maga Trainingsmesser.

Weitere Krav Maga Ausrüstung findet du hier. Wenn du Krav Maga im Livestream lernen möchtest schau mal hier vorbei: Krav Maga Online Training

Verteidigung gegen Messerangriffe

 

Erfahre mehr über Krav Maga

Tactical Pen – ein Stift zur Selbstverteidigung

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Wozu dient ein Tactical Pen – was ist ein Tactical Pen?

Beim Tactical Pen handelt es sich um einen getarnten Gegenstand zur Selbstverteidigung. Genauer gesagt ist es ein stabiler und aus Metall gefertigter Kugelschreiber. Das Besondere dabei ist die Spitze an der Oberseite. Mithilfe derer kann man im Verteidigungsfall die Nerven- und Vitalpunkte des Gegners treffen. Es gibt verschiedene Schlag- und Drucktechniken, mit denen man seinen Gegner außer Gefecht setzen kann. Der Tactical Pen kann effektiv zur Selbstverteidigung im Notfall genutzt werden. 

Die effektivsten Stellen zum Einsetzen sind Gelenke & Hände sowie große Muskelgruppen. Im Kopf- und Rippenbereich sollte er nur ,als letztes Mittel eingesetzt werden, da die Folgen drastisch sein können. 

Damit man den taktischen Kugelschreiber immer griffbereit hat, verfügen fast alle Modelle über einen praktischen Clip für die Brusttasche. Als Frau kann man die kleine Waffe aber auch problemlos in der Handtasche transportieren. Der Stift zur Selbstverteidigung ist groß genug, sodass man ihn im Handumdrehen ertasten kann. Grundsätzlich ist es nicht verboten einen Tactical Pen zu besitzen. 

Tactical Pen – Taktischer Stift mit Taschenlampe

Tactical Pen

 

Zum Artikel: Selbstverteidigung für Jogger: Hier klicken

Zum Artikel: Selbstverteidigung für Frauen: Hier klicken

5 Tipps zur Selbstverteidigung für Jogger

Strikefit

Selbstverteidigung beim Joggen

Das Szenario ist hinlänglich bekannt. Ein(e) Jogger/in wird beim Laufen auf einer dunklen Strecke im Wald oder einem Park überfallen, ausgeraubt oder es stößt der Person Schlimmeres zu. Wie kann ich mich als Jogger/in vor genau solch einer Situation schützen? Was bedeutet Selbstverteidigung für Jogger? Im Folgenden Beitrag haben wir 5 Tipps und Verhaltensweisen aufgelistet, mit Hilfe derer Du sicherer unterwegs bist!

Tipp Nr. 1 Aufmerksam sein und Kopfhörer aus!

Die beste Verteidigung gegen einen Angriff ist die Vermeidung eines solchen. Der erste Ratschlag lautet deshalb: Sei achtsam und beobachte deine Umgebung. Nur wer seine Umgebung wirklich wahrnimmt hat auch die Chance einen Angreifer frühzeitig zu entdecken und entsprechend zu handeln. Wer hingegen mit lauter Musik und Kopfhörern auf den Ohren durch den Wald läuft hat keine Chance einen Angreifer frühzeitig wahrzunehmen.

Tipp Nr. 2 Vertraue auf dein Gefühl!

Wenn Du das Gefühl hast irgendetwas auf deiner Lieblingsstrecke ist heute anders, dann vertraue auf dein Gefühl und nimm einen anderen Weg. Menschen haben einen siebten Sinn für Gefahr und erkennen diese oft schon im Voraus. Die wenigstens Menschen hören jedoch auf dieses Gefühl! Es gibt Berichte von Frauen, die im Vorfeld eines Überfalls eine Gefahr gespürt haben, jedoch nicht auf dieses Gefühl hörten und dann zum Opfer wurden. Vertraue also auf dein Bauchgefühl! Wenn dir etwas komisch vorkommt dann schlag einen anderen Weg ein und such dir eine Strecke die besser beleuchtet ist oder durch eine belebtere Gegend führt.

Tipp Nr. 3 Nicht alleine laufen!

Mit einem Laufpartner macht das Training nicht nur mehr Spaß, du bist auch sicherer unterwegs! Die Gefahr Opfer eines Angriffs zu werden nimmt signifikant ab. Sollte es dennoch zu einer brenzlichen Situation kommen, kann dein Laufpartner dir zur Seite stehen oder Hilfe holen.

Tipp Nr. 4 Mach richtig Lärm!

Sollte es zu einem Übergriff kommen, dann musst du Versuchen mit Schreien und Lärm mögliche Passanten auf dich aufmerksam zu machen! Eine gute Möglichkeit viel Lärm zu machen ist ein Taschenalarm. Hier musst du einfach einen Knopf betätigen und ein schrilles Pfeifen ertönt. Dies kann mögliche Angreifer abschrecken und zur Flucht bewegen. Voraussetzung hierfür ist allerdings, dass sich der Taschenalarm bereits in deiner Hand befindet bevor es zur Gefahrensituation kommt. Denn nur dann bist du schnell genug in der Lage, den Alarmknopf zu betätigen.

Tipp Nr. 5 Verteidigen und niemals aufgeben!

Oftmals haben vor allem Frauen die Angst, dass sie einen Angreifer mit ihrer Gegenwehr noch wütender oder aggressiver machen könnten. Eine, aus der Angst resultierende Hemmung sich zu wehren, kann mitunter jedoch schwerwiegende Folgen haben. Sich nicht zu wehren bedeutet hilflos dem Angreifer ausgeliefert zu sein. Du kannst die Situation nicht schlimmer machen! Wenn Du dich jedoch vehement zur Wehr setzt, erhöhst Du die Chance, dass der Angreifer von dir ablässt!

Angreifer sind auf der Suche nach Opfern, die sie dominieren können und mit denen sie ein leichtes Spiel haben. Sei kein Opfer! Verteidige dich mit größter Vehemenz! Versuche verwundbare Punkte zu attackieren und den größt möglichen Schaden anzurichten! Selbstverteidigung ist zu einem großen Teil eine mentale Einstellung! Höre niemals auf dich zu wehren bis der Angreifer von dir ablässt! Niemals aufgeben!

 

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5 Tipps zur Selbstverteidigung am Boden

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Selbstverteidigung: Wie du dich im Ernstfall am Boden gegen einen stehenden Angreifer verteidigen kannst

Eine Verteidigung am Boden liegend oder sitzend gegen einen stehenden Angreifer gehört zu den schwersten Disziplinen der Selbstverteidigung. Deshalb solltest du immer versuchen dich nicht am Boden zu befinden oder wenn du am Boden bist so schnell wie es geht aufzustehen. Im Video weiter unten siehst du einige mögliche Angriffe und die entsprechenden Verteidigungen. In diesem Artikel geben wir dir 5 Tipps oder Prinzipien, die du bei der Selbstverteidigung am Boden oder im Sitzen beachten solltest. Die Berücksichtigung der Tipps stellt natürlich keine Garantie dar, dass eine Selbstverteidigung im Ernstfall auch gelingt. Der Verteidiger hat durch seine sitzende oder liegende Position einen erheblichen Nachteil, den es so schnell wie möglich zu egalisieren gilt.

Tipp Nr. 1  korrekte Ausrichtung zum Angreifer

Wenn du am Boden liegend einen Angreifer mit einiger Distanz erkennst, dann nutze diese Sekunden um dich entsprechen in eine besser Position zu bringen. Entweder es gelingt dir schnell aufzustehen oder aber du schaffst es zumindest deine Beine und Füße zwischen den Angreifer und deinen Kopf zu bringen! So hast du den Abstand für einen möglichen Angriff zum Kopf vergrößert und deine Position erheblich verbessern können! Aus dieser Position kannst du den Angreifer mit Tritten in Schach halten und es gelingt dir möglicherweise aufzustehen!

Tipp Nr. 2  Schütze deinen Kopf

Wenn du am Boden liegst musst du deinen Kopf zu jeder Zeit schützen. Ein Tritt zum Kopf kann mit schweren Verletzungen oder schlimmer enden. Der erste Schritt ist die Position des Kopfes. Dein Kopf darf nicht auf dem Boden aufliegen. Bringe dein Kinn zur Brust so dass der Hinterkopf entsprechend Abstand zum Boden gewinnt. Tritte zum Kopf blockst du mit dem Unterarm (siehe Video weiter unten). Tritte zum Oberkörper versuchst du mit den Schienbeinen zu blocken. Auch beim Aufstehen musst du immer auf den Schutz des Kopfes achten!

Tipp Nr. 3  Konterattacken

Du darfst dem Angreifer nicht das Heft des Handelns überlassen. Nur mit stetigen Konterattacken kann es dir gelingen aufzustehen und vom Boden wegzukommen. Nutze dazu Tritte ins Genital und zu den Knien des Angreifers.

Tipp Nr. 4  Aufstehen so schnell wie es geht

Sobald der Angreifer etwas nachgibt, musst du die Chance ergreifen und so schnell wie es geht aufstehen! Im stehen kannst du weitere Konter folgen lassen um dich dann schnellsten zu entfernen und in Sicherheit zu bringen.

Tipp Nr. 5  Wegrennen

Sobald dir das Aufstehen gelungen ist solltest du versuchen dich in Sicherheit zu bringen! Bleibe nicht am Ort des Angriffs sondern entferne dich so schnell es geht. Begib dich an einen belebten Ort oder versuche Hilfe mit deinem Handy zu holen!

 

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Pfefferspray zur Selbstverteidigung – ist Pfefferspray legal?

Strikefit

Darf ich mich mit Pfefferspray verteidigen?  

Der Einsatz von Pfefferspray (KO- Spray) ist in Deutschland nur gegen Tiere erlaubt. Der Einsatz gegen Menschen ist verboten. Eine akute Notwehr Situation kann jedoch eine Ausnahme bedeuten. Der Paragraph 32 im StGB regelt die Notwehr: 

„Wer eine Tat begeht, die durch Notwehr geboten ist, handelt nicht rechtswidrig“

Lese hier mehr zum Thema Notwehr

Es muss sich also beim Einsatz von Pfefferspray im eine akute Notwehrsituation handeln. Beim Umgang mit dem Pfefferspray ist auf die richtige Handhabung zu achten. Es empfiehlt sich den Einsatz zu trainieren. Auch gibt es unterschiede zwischen Pfefferspray und einem Abwehrstrahl. Der Strahl ist dem Spray vorzuziehen da hier der Einsatz des Reizmittels gezielter erfolgen kann. Das Reizmittel wirkt auf Augen sowie Schleimhäute und führt dazu, dass der Angreifer unter Tränen erhebliche Einschränkungen der Sicht erleidet.

Pfefferspray mit Sprühstrahl zur Selbstverteidigung

Pfefferspray zur Selbstverteidigung

Cooper Code – Selbstverteidigung

Cooper Code

Was ist der Cooper Code – Wozu dient der Color Code in der Selbstverteidigung?

Wie oft sind wir am Tag unaufmerksam und einem möglichen Angriff schutzlos ausgeliefert? Aus einer entspannten Ausgangslage wird in wenigen Sekunden eine Konfliktsituation oder sogar ein Kampf. Im Kampf hat derjenige bessere Chancen, der besser auf die Situation vorbereitet ist. Da man im genannten Beispiel überrascht wird, stellt sich sehr häufig Panik ein. So kann man erlerntes Verhalten sowie Techniken nicht wie gewohnt abrufen und findet sich im Nachteil wieder. Um dieses Problem zu lösen, wurde der sogenannte Color Code (Cooper Code) entwickelt. Er besteht aus den Farben „Weiß„, „Gelb„, „Orange“ und „Rot„. „Weiß“ meint in dem Falle die oben genannte unaufmerksame Ausgangslage (Unaware and unprepared). Man kann einen Angriff nicht vorhersehen und ist abgelenkt (beispielsweise durch Kopfhörer auf dem Nachhauseweg).

Die Farbe „Gelb“ stellt die entspannte, aber dennoch aufmerksame Ausgangslage dar. Man befindet sich nicht in Panik, allerdings nimmt man die Umgebung um sich herum sehr gut wahr. Daher ist diese Variante auch für den Alltag zu empfehlen.

Bei der Farbe „Orange“ ist klar, dass es sich um eine Gefahrensituation handelt, auch hier verfällt man allerdings nicht in Panik. Man schaut sich um, nimmt die Umgebung wahr und fragt sich ob man dem Konflikt entgehen kann. Vielleicht kann man sich Hilfe holen? Oder auch seine eigene Position verbessern?

„Rot“ stellt die Ausnahmesituation dar. Hier kommt es zu einem Konflikt und man steht unter Stress. Hierbei ist wichtig zu beachten, dass man handeln muss um sich selbst zu schützen. Weder bei einer Flucht, noch bei einem Kampf ist es von Nutzen halbherzig zu agieren. Konfliktsituationen sollte man zu seinem eigenen Schutz mit dem maximalen Respekt behandeln.

Der Color Code wurde von Colonel Cooper entwickelt und wird deshalb auch als Cooper Code bezeichnet. Der Code dient als Hilfe, Konfliktsituationen vorauszusehen oder sogar erfolgreich zu meistern. Mit Krav Maga oder auch anderen Selbstverteidigungstechniken ist man für den Ernstfall gewappnet, allerdings sind diese Techniken unter Stress oder in einer überraschenden Situation schwerer abzurufen. Man muss also nicht ständig unter Stress stehen, es hilft aber sich seiner Umgebung bewusst zu sein und eventuell auch Dinge wie das Smartphone oder die Kopfhörer in der ein oder anderen Situation wegzulassen.

Alltagsgegenstände zur Selbstverteidigung: Tactical Pen – Taktischer Stift mit Taschenlampe

Taktischer Stift mit Taschenlampe

Was ist der Tactical Pen? Erfahre hier mehr!

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