Fallschule – richtig Fallen lernen

Fallschule – richtig Fallen lernen!

Warum solltest du unbedingt das Fallen lernen? Egal ob du Kampfsport, Kampfkunst oder Selbstverteidigung  trainierst – du musst lernen richtig zu fallen!

Kampfpsorttraining ist nicht nur ein hervorragendes Workout bei dem du gar nicht merkst wie die Zeit verfliegt. Das Training einer Kampfsportart verbessert auch deine Resilienz, stärkt also deine Widerstandsfähigkeit und Willenskraft! Ein weiterer Vorteil von fundiertem Kampfsport Training ist, dass du lernst richtig zu fallen! Lese hier warum es wichtig ist, sicheres Fallen zu lernen!

Nur Fische brauchen keine Fallschule!

Text von Judoka Gianni Hirschmüller

Wer erinnert sich noch an den tragischen Tod der Lehramtsstudentin Tuğçe Albayra in 2014? Sie wurde in Folge eines Streits auf einem McDonald’s-Parkplatz in Offenbach Kaiserlei niedergeschlagen. Beim dadurch verursachten Sturz erlitt sie schwere Schädel- und Hirnverletzungen, an deren Folgen sie kurze Zeit später starb. 

Natürlich lautet das oberstes Gebot der Selbstverteidigung: Versuche den Gegner kampfunfähig zu machen und flüchte umgehend! Was aber, wenn dieser Plan – aus welchen Gründen auch immer – durch einen Sturz vereitelt wird? Wenn du hinterrücks umgestoßen wirst, du durch einen missglückten Schlag oder starken Schubs eines Angreifers dein Gleichgewicht verlierst oder im Dunkeln bei der Flucht über einen Bordstein stolperst. Auf solche Situationen gilt es, gut vorbereitet zu sein und entsprechende körperliche Automatismen abrufen zu können. Nur so kann ich mitunter schwerste Verletzungen vermeiden, vor allem aber weiter kampf- und fluchtfähig bleiben. 

Unterschätzte Falltechnik 

Prellungen, Stauchungen und Schürfwunden sind bei Stürzen noch das kleinste Übel, gerissene Bänder und Sehnen oder Knochenbrüche leider oft der Standard. Ein Sturz aufs Genick kann hingegen sogar das Ende bedeuten. 

Zu wissen, was bei einem Sturz zu beachten ist und auf welche Weise zu fallen das Verletzungsrisiko bestmöglich minimiert, ist daher essentiell und mindestens genauso wichtig, wie das Abwehren von Schlägen und Tritten oder das Training des eigenen Angriffsverhaltens. Nichtsdestotrotz kommt die Fallschule in der Selbstverteidigungsausbildung oftmals viel zu kurz oder findet manchmal gar keine Berücksichtigung. Auch werden nicht immer alle möglichen Fallrichtungen besprochen oder situationsgerecht geschult. Fallen auf der Straße fühlt sich nun einmal weitaus unangenehmer an, als sich auf eine Weichbodenmatte werfen zu lassen. 

Fragilität des menschlichen Körpers

Bekommt unser Gehirn das Signal: „Ich falle“, folgt ein intuitiver Vorgang, denn jetzt muss alles sehr schnell gehen. Zum Überlegen bleibt keine Zeit. Die meisten Menschen reagieren jedoch auf einen drohenden Sturz mit ungeeigneten Strategien. Oft werden Hände und Arme eingesetzt, um den Sturz abzufangen. Dies führt leider nicht selten dazu, dass Handgelenke, Ellenbogen, Schultern und Schlüsselbein zu Bruch gehen. Oftmals krachen aber auch Fußgelenke, Knie oder Becken, was ausgedehnte Genesungszeiten bzw. langwierige Therapien nach sich ziehen kann und im schlimmsten Fall sogar mit bleibenden Bewegungseinschränkungen einhergeht. Fatal wird es allerdings, wenn der Sturz zu Verletzungen an Kopf oder Wirbelsäule führt, da hier Rollstuhl oder gar Tod drohen. 

Echter Mehrwert

Stürzen und Fallen ist sind Themen, die nicht allein auf Kampfsport reduziert werden sollten. Man denke an alltägliche Situationen, wie beispielsweise das Ausrutschen in Bädern oder auf frisch gewischten Bodenflächen. Aber auch das Fahren mit Fahrrad oder E-Roller kann mit ungewollten Showeinlagen  am Boden enden. Stolpern über lose Bodenplatten und Wurzelwerk ist ebenso häufig auf Unfallprotokollen zu finden, wie Ausrutschen bei Glatteis oder auf Treppen. Zudem gibt es zahlreiche Sportarten, wie z. B. Mountainbike- und Inlineskatefahren, Reiten, Skifahren, die für Stürze prädestiniert sind. 

Erlernbare Kunst – Du kannst das Fallen lernen!

Wie man sieht, bedarf es keines Hollywood-Streifens, um die Fülle an Gefahren darzustellen. Trotzdem hat jeder schon gesehen, wie sich Menschen in Filmen Treppen hinunterstürzen, aus größeren Höhen oder aus fahrenden Autos fallen und danach sofort wieder auf den Beinen stehen. Diese Szenen sind nicht (alle) gestellt. Stuntmen zeigen, dass verletzungsfreie Fallkünste mach- und trainierbar sind. 

Die Grundlagen hierfür finden sich im Kampfsport – insbesondere im Judo. Judo zielt darauf, den Gegner auf den Rücken zu zwingen, u. a. indem er zu Boden geworfen wird. Das können mitunter sehr wuchtige Würfe sein, bei denen man aus bis zu zwei Meter höher auf die Matte geschleudert wird. Daher ist das erste, was beim Judo gelehrt wird, das Fallen. Einerseits, um das natürliche Unbehagen, des Hinfallens und Geworfen werden zu überwinden. Andererseits, um sich nicht zu verletzen, wenn man geworfen wird. 

Fallen in jede erdenkliche Richtung – Was bedeutet Ukemi (Judo)

Unter dem Titel „Fallschule“ versteht man die Ukemi-Techniken. Dazu gehören: seitliches Fallen, Fallen nach vorne und nach hinten, die Fallrolle nach vorne (mit und ohne Aufstehen bzw. über Hindernisse) sowie der sogenannte „freie Fall“. Sich diese Eigenschaften anzueignen, schützt nicht nur Haut und Knochen, es stärkt auch spürbar die Resilienz und schult das sofortige Wiederaufstehen nach Bodenkontakt. Verständlicherweise wird diese Fertigkeit viel häufiger von Anfängern benötigt, da sie die geeigneten Verteidigungstechniken noch nicht hinreichend erlernt haben. Fallen steht somit im Lernzyklus als Trainingselement ganz vorne und nimmt zu Beginn einen großen Teil der Trainingszeit ein. Die Fallschule wird jedoch selbst von erfahrenen Judokas regelmäßig im Training wiederholt und stets verfeinert.

Fazit

Wenn du dich ernsthaft mit Kampfsport beschäftigst oder Selbstverteidigungssystem erlernen möchtest, solltest du regelmäßig an deiner Falltechnik arbeiten. Am besten so lange, bis du alle relevanten Techniken verinnerlicht hast und ohne bewusstes Überlegen abrufen kannst. Bietet dein Verein oder deine Kampfsportschule keinerlei Möglichkeit sich diese basalen Grundtechniken anzueignen, sollte dich das nachdenklich stimmen. Denn Kampfsport ohne Fallen, ist wie Autofahren ohne Einparken lernen. Blechschäden sind reparabel, dein Körper indes nicht immer. (Autor dieses Textes ist Judoka und lizenzierter Judo Trainer Gianni Hirschmüller aus Mühlheim am Main)

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Kampfsport für Frauen

Kampfsport für Frauen

Welche Vorteile bietet Kampfsport für Frauen ? Warum solltest du als Frau unbedingt Kampfsport trainieren?

Egal ob Kickboxen, Thaiboxen, Boxen oder Krav Maga – Kampfsporttraining ist genau das richtige für Frauen!

Kampfpsorttraining ist nicht nur ein hervorragendes Workout bei dem du gar nicht merkst wie die Zeit verfliegt. Das Training einer Kampfsportart verbessert auch deine Resilienz, stärkt also deine Widerstandsfähigkeit und Willenskraft!  Für viele Frauen ist der Schritt in ein Kampfsportstudio vielleicht eine Überwindung, wir können dir diesen Schritt jedoch nur sehr ans Herz legen!

Probiere es aus! Verlasse deine Komfortzone und mache einfach mit beim Kurs! Ein Training wie Kickboxen stärkt deinen Körper und verbesserst deine Beweglichkeit. Deine Körperwahrnehmung und Ausdauer verbessern sich ebenso. Du schulst deine Konzentration und schärfst deinen Fokus. Dein Gleichgewichtssinn wird sich verbessern. Diese erworbenen Fertigkeiten wirken sich positiv auf jeden Menschen aus!

Du musst keine Angst haben, keiner muss in den Ring und kämpfen! Du trainierst die Techniken zunächst am Boxsack oder mit Pratzen. Das Training läuft absolut verletzungsfrei ab und du bekommst auch kein blaues Auge. Ein übliche Kampfsportstunde ist in der Regel gegliedert in:

  1. Warm-Up – beim Aufwärmen bereitest du deinen Körper auf die kommende Einheit vor
  2. Technik – jetzt werden Schlag und Trittkombinationen eintrainiert
  3. Drill – jetzt wird geschwitzt, du arbeitest an Pratzen oder am Boxsack, danach folgen Fitnessübungen
  4. Cool-Down – hier wird gedehnt, die Atmung reguliert und der Puls herunter gefahren

Deine Vorteile vom Kampfsporttraining:

-Kampfsport ist das perfekte Ganzkörper Workout

-Stressreduktion

-erhöht Konzentration und Fokus

-bringt Körper und Geist in einen Flowzustand, störende Gedanken verschwinden

-verbessert deine Beweglichkeit

-verbessert den Gleichgewichtssinn

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K1 – Dutch Kickboxing

Was ist Dutch Kickboxen?

Wie unterscheidet sich Dutch Kickboxing vom klassischen Kickboxen? Kickboxen (englisch: Kickboxing) ist eine Kampfsportart, bei der neben Boxtechniken auch Tritttechniken erlaubt sind. Kickboxen hat sich aus den traditionellen Kampfkünsten Karate und Taekwondo weiterentwickelt.

Der Dutch Kickboxing Style entstand in den 70er Jahren, als niederländische Kampfsportler nach Japan reisten um dort japanisches Kickboxen, eine Ableitung aus dem Kyokushin Karate, zu erlernen.

In den Niederlanden entwickelte sich der Stil weiter und wurde mit Elementen aus dem Muay Thai und Western Boxing erweitert. Der Dutch Kickboxing Style ist also eine Mischung aus Kyokushin Karate, Muay Thai und Boxen. Ein großer Unterschied zum klassischen Kickboxen (American Kickboxing) sind die erlaubten Lowkicks zum Oberschenkel des Gegners.

Desweiteren gehören gesprungene Knie und kraftvolle Frontkicks zum Repertoire des Dutch Kickboxing.

Von 1990 bis ins Jahr 2000 waren 15 der 19 Kickboxing World Grand Prix Champions Kämpfer aus den Niederlanden. Bekannte holländische Kämpfer der 90er und 2000er Jahre sind Ernesto Hoost, Rob Kaman, Ramon Dekkers, Semmy Schilt und Alistair Overeem.

Das erwartet dich im K1 – Dutch Kickboxing bei STRIKEFIT.

Welche Ausrüstung brauchst du zum Kickboxen?

Kampfsport Online Lernen

Yoga für Kampfsportler

Yoga für Kampfsportler

Welche Vorteile bietet Yoga für Kampfsportler? Sind Yoga und Kampfsport miteinander vereinbar?

Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem aus Indien, welches Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht bringt. Durch die Ausführung von Asanas, den Yoga Posen, stärkst du deinen Körper und verbesserst deine Beweglichkeit. Durch Atem- und Halteübungen verbesserst du deine Körperwahrnehmung und Ausdauer. Du schulst deine Konzentration und schärfst deinen Fokus. Dein Gleichgewichtssinn wird sich verbessern. Diese erworbenen Fertigkeiten wirken sich positiv auf jeden Menschen aus.

Deine Vorteile vom Yoga Training:

-Stressreduktion

-erhöht Konzentration und Fokus

-bringt Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht

-verbessert deine Beweglichkeit und Stabilität

-verbessert den Gleichgewichtssinn (vestibuläre Wahrnehmung)

-verbessert deine Regeneration

Es gibt es auch zahlreiche wissenschaftliche Studien, welche die positiven Wirkungen des Yoga dokumentieren. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden in Deutschland Yogakurse von den Krankenkassen gefördert.

Die Vorteile von Yoga für Kampfsportler liegen ebenfalls auf der Hand. Die Positiven Eigenschaften des Yoga haben einen konkreten Übertrag in dein Kampfsporttraining. Fokus und Konzentration sind die Basis eines jeden Kampfsport oder Kampfkunst Trainings. Die Kontrolle deines Körpers benötigst du ebenfalls beim Ausüben der Kampfsport-Techniken. Die gesteigerte Beweglichkeit hilft dir bei Kicks und beugt Verletzungen vor. Durch regelmäßiges Yogatraining wirst du ein ganzheitlicher Athlet, der neben Ausdauer und Kraft auch Beweglichkeit und Widerstandsfähigkeit besitzt.

Durch Yoga kommst du zu mehr Mobilität, Flexibilität und Stabilität. Diese Fertigkeiten werden im Yoga-Training geschult und im Kampfsporttraining dringend gebraucht. Durch Yoga kommst du im Kampfsport zu mehr Kontrolle und kannst schwierigere Techniken auszuführen. Yoga-Training hat also langfristige vielseitige Vorteile für Kampfsportler.

Auch die Entspannende Wirkung mancher Yoga-Praktiken wirkt sich für dich als Kampfsportler positiv aus. Entspannung fördert die Regeneration und sorgt somit für eine höhere Belastbarkeit deines Körpers.

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Krav Maga Hammerpunch

Angriffstechniken und Schläge im Krav Maga

Horizontale Hammerschläge – Krav Maga Hammerpunches – Krav Maga Hammerfist

Die horizontal ausgeführten Hammerschläge (engl. Hammerfist oder Hammerpunch), sind Techniken die zumeist aus einem unvorbereiteten Zustand ausgeführt werden müssen. Du wirst beispielsweise von einem Angreifer von der Seite überrascht. Sollte ein Angriff unausweichbar sein, schützt du dich zunächst mit dem erhobenen Ellenbogen und klappst dann deinen Unterarm mit der Faust ruckartig aus. Die Oberkörperdrehung sorgt für eine große Kraftentfaltung aber auch dafür, dass du in eine taktisch günstigere Position kommst. Der horizontale Hammerschlag kann zu Seite aber auch nach hinten durchgeführt werden.

Trainingstipp: Wie kannst du Schläge am besten zu Hause Trainieren. Zunächst kannst du Schläge ohne jedes Equipment als Schattenboxen trainieren. Um jedoch weiter an deiner Schlagkraft und vor allem deiner Präzision zu arbeiten brauchst du ein Ziel für deine Schläge. Das Ziel kann ein Boxsack sein, denn du zu Hause anbringst. Im Video verwenden wir den Box-Dummy BOB  dessen Fuß sich mit Sand oder Wasser befüllen lässt.

Wenn du einen Trainingspartner hast kannst du Schläge sehr gut mit Pratzen oder Focus Mitts trainieren. Weitere Pratzen im Vergleich findest du hier.

Reaktionsschnelligkeit und Zielgenauigkeit kannst du gut mit einem Partner trainieren. Schließe dazu die Augen und warte auf ein akustisches oder taktiles Signal deines Trainingspartners. Sobald du das Signal wahrgenommen hast, öffnest du die Augen und beginnst mit dem Schlag zum Schlagpolster. Die Position des Schlagpolsters wird von Mal zu Mal verändert. So musst du dich nach dem Augen öffnen schnell orientieren und lernst schneller zu reagieren.

Um die Schwierigkeit zu erhöhen und dein Stresslevel zu steigern kannst du nach jedem Schlag eine körperliche Übung wie Liegstütz oder Burpees mit einbauen.

Im Krav Maga Online Training der STRIKEFIT® Academy lernst du die Grundtechniken des Krav Maga, hier bekommst du einen kostenlosen Einblick in die Lektion Krav Maga Hammer Punches.

Der Sidekick im Krav Maga

Angriffstechniken – Tritte

Seitlicher Tritt (Sidekick)

Der Sidekick ist ein guter Strike um sich gegen einen Angriff zu verteidigen, der von der Seite auf dich zu kommt. Beim Sidekick dreht sich die Ferse des Standbeins in Richtung deines Ziels. Mit dem Sidekick kannst du einen Angreifer am Knie treffen, an der Hüfte um Ihn zu stoppen oder wenn du gut trainiert bist auch am Hals oder Kopf.

 

Wie wird dein Sidekick besser? Wie kannst du höher treten lernen?

Trainingstipp: Den Sidekick kannst du mit Hilfe eines Trainingspartner an einer Pratze  oder alleine an einem Boxsack trainieren. In unserer Online Academy verwenden wir den Box-Dummy BOB  dessen Fuß sich mit Sand oder Wasser befüllen lässt.

Mehr Beweglichkeit für deine Kicks erhältst du durch regelmäßiges Dehnen. Um deine Beweglichkeit zu steigern solltest du die Dehnung 2 Minuten und länger halten. Eine Einheit zur Verbesserung deiner Beweglichkeit kannst du als gesonderte Trainingseinheit ansehen. Eine Hilfe bei deiner Dehnung kann der Spagattrainer sein.

Resilienz – Die Vorteile von Kampfsport Training

Kampfsport Training Boxsack

Resilienz – Wie kann Kampfsport deine Widerstandsfähigkeit erhöhen?

Resilienz bedeutet psychische Widerstandsfähigkeit. Der Begriff Resilienz beschreibt die Fähigkeit einer Person, schwierige Umstände zu meistern und Widerstände zu besiegen. Widerstände die überwunden werden müssen, können zum Beispiel anhaltender Stress, Krankheiten, wirtschaftliche oder soziale Zwänge sein. Die Art und Weise wie eine Person mit diesen Herausforderungen umgeht ist entscheidend für das Wohlbefinden und den weiteren Werdegang der Person.

Resilienz als Fähigkeit ist trainierbar. Du kannst deine Widerstandsfähigkeit mit allen Sportarten stärken. Kampfsport eignet sich erwiesener Maßen besonders dazu. 

Selbstwirksamkeit – Im Kampfsport Training machst du die Erfahrung der Selbstwirksamkeit. Durch die Körperlichkeit dieser Art des Trainings, spürst du dich selbst und spürst unmittelbar was du im Stande bist zu bewältigen. Du kämpfst buchstäblich gegen Widerstände und kannst sie besiegen. Das ist die direkteste Form der Erfahrung der Selbstwirksamkeit. Du bist es, die kämpft und du bist es die den Widerstand bezwingt. Durch dein eigenes Handeln bezwingst du den Widerstand. Du trainierst weiter obwohl du nicht mehr kannst, trainierst weiter obwohl du einen Schlag abbekommen hast, hörst nicht auf mit dem Training obwohl du dich unwohl fühlst und bist später stolz auf dich! Du spürst deine Kraft und merkst, dass deine Schläge und Tritte etwas ausrichten können. Deine persönliche Überzeugung, dass du Widerstände alleine bezwingen kannst, wächst. Du und niemand anders kannst das erreichen! Dieses Gefühl bekommst du im Kampfsport Training unmittelbar.

Impulskontrolle – Ein weiterer wichtiger Faktor zum Aufbau von Resilienz ist die Impulskontrolle. Du benötigst Disziplin, um Probleme und Herausforderungen anzugehen! Training einer Kampfsportart ist der Inbegriff von Disziplin. Diesen Übertrag bekommst du gratis und kannst ihn im Alltag für andere Herausforderungen nutzen. Verfolge dein Ziel auch wenn es schwierig wird. Lass dich nicht abbringen bis du es erreicht hast. Du schaffst es!

“In einer Meta-Analyse von 60 Studien wurde der Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Resilienz untersucht. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass höhere Resilienz mit einer höheren psychischen Gesundheit einhergeht.” Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_(Psychologie)

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Willenskraft – Durch Kampfsport wird deine Willenskraft gestärkt. Du kommst an deine Grenzen und lernst diese Grenzen zu überwinden. Du entwickelst dich weiter. Dein Körper entwickelt sich weiter und wird robuster aber auch dein Geist entwickelt sich und wird robuster. Du baust deine Willenskraft aus. 

Kampfsport Training bietet also die perfekte Möglichkeit deine Resilienz zu trainieren. Hier stellen wir dir nun noch einige Bücher vor, wenn du mehr zum Thema Widerstandsfähigkeit lesen möchtest.

David Goggins – Cant Hurt Me (New York Times Bestseller)

“Master your mind and defy the odds” David Goggins ist ein Meister der Selbstdisziplin und Resilienz. Er unterzog sich permanent scheinbar unbezwingbaren Herausforderungen um seine Grenzen immer weiter zu verschieben. Darüber hinaus ist er ein Meister der motivationalen Ansprache, dem man sich einfach nicht entziehen kann.  

Wim Hof – Die Wim Hof Methode

Was hat kaltes Duschen mit Resilienz zu tun? Wim Hof wirds dir erklären! Sprenge deine Grenzen und aktiviere dein volles Potenzial! In diesem Buch teilt Wim Hof seine faszinierende Lebensgeschichte und stellt seine revolutionierende Methode vor. 

Sam Sheridan – The Fighters Mind

Sheridan will wissen welche mentalen Strategien Kampfsport Athleten entwickelt haben um es an die Spitze ihres Sports zu schaffen. Dabei schlägt er die Brücke vom Kampfsport hin zum normalen Leben. Welchen Nutzen können wir aus diesen Strategien für unseren Alltag gewinnen? Dieses Buch ist nicht nur für Kampfsport Fans interessant sondern für Jeden der sich für die Themen: Erfolg, Self-Improvement und Mindset interessiert.

Der richtige Boxsack für zu Hause I Boxtraining zu Hause

Kampfsport Training Boxsack

Welcher Boxsack ist geeignet für die Wohnung?

Boxsack – Test – Vergleich – Welcher Boxsack ist der Beste?

Generell benötigst du für dein Boxtraining zu Hause überhaupt keine Ausrüstung. Du kannst Boxkombinationen und Schattenboxen problemlos ohne Equipment durchführen. Diese Art des Trainings ist also eine gute Boxsack Alternative für dein Training zu Hause.

Wenn du jedoch deine Schläge mit Widerstand trainieren möchtest und ein Ziel für deine Schläge suchst, dann empfiehlt es sich, einen Boxsack zu kaufen. Welcher Art von Boxsack sich für dein Boxtraining zu Hause am besten eignet erklären wir weiter unten im Text. Zuvor möchten wir dir jedoch weitere Alternativen für dein Boxtraining zu Hause vorstellen.

Diese Alternativen eignen sich vor allem dann, wenn du entweder zu wenig Platz für einen Boxsack hast, die Voraussetzungen für einen Boxsack in den eigenen vier Wänden nicht gegeben sind oder du nach einer kostengünstigen Alternative suchst.

TOP 3 Alternativen für dein Boxtraining zu Hause

kampfsport-springseil

Das Springseil

Zu deinen Box-Kombinationen und dem Schattenboxen kannst du mit dem Springseil zusätzliche Übungen in dein Hometraining einbauen. Das Kwon Springseil für unter 10 Euro ist ein Stahlseil mit Gummiüberzug. Es ist eine günstige Version, die aber absolut ausreicht um mit dem Seilspringen zu beginnen. Das Bodymate Premium Springseil ist mit Kugellagern und Anti-Rutsch- Griffen ausgestattet und somit die Luxusvariante. Das einfachste und mit unter 10 Euro das zugleich kostengünstigste Springseil ist das Speedrope aus Gummi. Springseile eignen sich um die Beinarbeit zu trainieren. Das geht auch bei deinem Training zu Hause denn zum Seilspringen benötigst du nur ungefähr 2 Quadratmeter Platz. Du kannst also ganz einfach bei dir zu Hause Seilspringen oder draußen an der frischen Luft. Achte auf einen relativ geraden Untergrund um die Verletzungsgefahr zu minimieren und nicht mit dem Fußknöchel umzuknicken.

Boxsack

Boxtraining mit Widerstandsbändern

Mit dem Widerstandstrainer Boxen lassen sich Boxübungen mit Zusatzgewicht an Armen und Beinen durchführen. Du befestigst elastische Bänder an deinen Hand- und Fußgelenken. Die Bänder erhöhen den Widerstand und sorgen somit für einen erhöhten Trainingseffekt.

Boxsack 1

Reflextrainer Boxen

Ein weiteres nützliches Tool um dein Training zu Hause zu verbessern ist der Reflextrainer für das Boxtraining. Mit diesem kleinen Ball der mit einem Seil an einem Stirnband befestigt vor deinem Kopf schwingt trainierst du deine Reflexe, deine Reaktionsgeschwindigkeit und deine Genauigkeit. Bei langen Trainingseinheiten trainierst du ausserdem die Kraftausdauer deiner Schulter und Schlagmuskulatur. Eine gute Hand- Augenkoordination ist für einen Boxer sehr wichtig. Mit dem Reflextrainer schulst du genau diese Fähigkeit und bringst mehr Abwechslung in dein Hometraining.

 

Welcher Boxsack ist der Beste – Boxsack Vergleich – wie kann ich einen Boxsack zu Hause aufhängen?

Damit du dich für den Boxsack entscheiden kannst, der am besten zu dir und deinen Wohnverhältnissen passt, möchten wir dir vorher die Voraussetzungen darlegen, die ein Boxsack zur sicheren Anbringung benötigt. Für einen hängenden Boxsack gibt es drei Möglichkeiten der Befestigung. Dieser Boxsack-Vergleich dient dir dazu den besten Boxsack für dein zu Hause zu finden!

Du kannst den Boxsack mit einem Deckenhaken direkt an deiner Decke anbringen. Diese Deckenhalterung wird meistens mit vier Dübeln fest im Beton verankert. Achtung! Vor der Anbringung musst du über die  Beschaffenheit deiner Decke bescheid wissen. Besitzt die Decke die nötige Traglast und das geeignete Material um das Gewicht des Boxsacks zu tragen.

Wenn du in einer Mietwohnung wohnst und die Decke nicht dick genug ist, könnte durch die fehlerhafte Installation des Boxsacks ein Schaden in der Decke entstehen. Ausserdem könnte beim Benutzen des Boxsack Lärm entstehen, der deine Nachbarn stört.

Sollte deine Decke über stabile Holzbalken verfügen kannst du den Boxsack auch direkt mit einem Schraubhaken im Holz anbringen. Eine weitere Möglichkeit der Anbringung bietet der Galgen. Hiermit befestigst du den Boxsack nicht an der Decke sondern an einer stabilen Wand. Die vierte Möglichkeit bietet ein Boxsackständer, hierfür benötigst du jedoch am meisten Platz.

Welcher Boxsack ist am besten für deine Wohnung geeignet – der Boxsack Vergleich

 

Je nachdem ob du nur Boxen, sprich nur mit den Fäusten arbeiten möchtest, oder auch Kicks und Kniestöße trainieren willst solltest du dich für einen langen oder kurzen Boxsack entscheiden. Ideal für KickboxenMuay Thai und Mixed Martial Arts ist der 180 cm lange Pfaffen Sport Allround Boxsack. Wenn du dich rein auf das Boxen konzentrieren möchtest reicht ein 100cm oder 120cm langer Boxsack wie beim RDX Boxack Set inklusive Aufhängung, Boxhandschuhen und Bandagen. Bad Company Boxsack aus Stoff oder der strapazierfähigere Punchline Scorpion aus Kunstleder. Alternativ zu der klassischen Boxsackform gibt es auch sogenannte Boxbirnen oder Abrisskugeln. Hier lassen sich vor allem Upper Cuts, also Aufwärtshaken, gut trainieren.

Was ist ein Boxing Aquabag?

Der neuste Trend im Boxtraining ist der Aquabag. Ein mit Wasser gefüllter Boxsack der die Schlagkraft absorbiert und somit die Verletzungsgefahr minimiert. Der Phantom Wasserboxsack besteht aus widerstandsfähigem Polyurethan und ist somit besonders belastbar und stabil. Auch hier lassen sich indirekte Schläge wie Aufwärtshaken besonders gut trainieren. Außerdem werden durch das erhöhte Gewicht Schwingungen minimiert. Der Wasserboxsack schwingt also nicht wild durch den Raum sondern bleibt mehr oder weniger fest an einem Ort.

Wenn du nicht über stabile Decken oder Wände zur korrekten Anbringung eines Boxsacks oder eines Aquabags verfügst kann ein Standboxsack eine Alternative für dich sein. Der Punchline Standboxsack ist 170cm hoch.

Der Nachteil von solchen Boxsäcken ist die Gefahr des Umkippens bei hoher Krafteinwirkung. Diese Art des Boxsacks eignet sich also weniger für maximal feste Schläge und Tritte, dafür aber sehr gut für Fitnessboxen und Cardioboxen mit weniger Krafteinsatz.

Ein Boxsack Dummy ist dem menschlichen Körper nachempfunden und eignet sich somit bestens für realistisches und zielgenaues Training von Schlägen und Tritten. Der Fuß des Dummys wird wie der Standboxsack mit Sand oder Wasser befüllt um ein Umkippen zu vermeiden. Aber auch hier besteht die Gefahr besonders bei Kraftvollen Aktionen, dass das Gegengewicht nicht ausreicht und der Dummy umfällt.

Hinweis: Solltest du geräuschempfindliche Nachbarn haben, kläre die Benutzung der vorgestellten Boxsäcke und Boxdummys vor der Anschaffung ab. Bei der Nutzung entstehen möglicherweise erhebliche Geräusche die deine Nachbarn stören könnten. Informationen über die richtigen Boxhandschuhe und Bandagen findest du in unserem Beitrag – Boxhandschuhe im Vergleich.

RDX Boxsack Set

 

Boxsack Set

Waffen zur Selbstverteidigung – mit was kann ich mich am besten Verteidigen?

Selbstverteidigung

Tools zur Selbstverteidigung

Bei den Tools der Selbstverteidigung- handelt es sich um nützliche Werkzeuge, die du zur Selbstverteidigung anwenden kannst. Bitte beachte dabei immer dass du die örtlichen Gesetze und Vorschriften einhalten musst! Zu allen Tools ist zu sagen, dass du diese Mittel der Selbstverteidigung griffbereit haben musst um schnell reagieren zu können.

Taschenalarm für Frauen

Bei diesem Produkt handelt es sich nicht um eine Waffe zur Selbstverteidigung sondern um ein praktisches Tool um Aufmerksamkeit im Falle eines Überfalls oder einer Gewaltsituation zu erzeugen. Der Taschenalarm erzeugt einen 140 dB lauten Signalton, welcher einen Angreifer abschrecken kann. Zieht man den Sicherheitsstift erklingt ein lauter Ton ähnlich einer Sirene. Zusätzlich verfügt der Taschenalarm noch über eine LED Taschenlampe die in der Dunkelheit von großem Nutzen sein kann. Der Vorteil dieses Produktes ist die einfache Bedienung und der geringe Gefahr bei der Anwendung.

Taschenalarm für Frauen: hier klicken

Pfefferspray zur Selbstverteidigung

Der Klassiker zur Selbstverteidigung für Frauen ist das Pfefferspray. Der Kontakt mit dem Pfefferspray entfaltet eine extreme und sofortige Wirkung auf Nase, Augen und Schleimhäute. In Deutschland darf Pfefferspray deshalb nur zur Abwehr von aggressiven Tieren eingesetzt werden. Der Einsatz gegen Menschen ist gesetzlich verboten.  Dessen ungeachtet gilt das persönliches Recht auf Notwehr im begründeten Fall – siehe auch § 32 StGB Notwehr, Notstand. In Amerika und anderen Ländern setzt die Polizei ausschließlich Pfefferspray zur Personenabwehr ein, da es wirksamer als CS-Gas ist und sehr zuverlässig wirkt. Die Anwendung des Pfeffersprays im Notfall sollte vorher geübt werden. Nützlich ist das Abwehrspray auch nur dann wenn schnell darauf zugegriffen werden kann. Ohne Training der Anwendung besteht die Gefahr selbst in Kontakt mit dem Spray zu kommen und sich somit selbst zu schaden.

Pfefferspray zur Selbstverteidigung: hier klicken

Kubotan zur Selbstverteidigung

Der Kubotan wurde von der amerikanischen Polizistin Takayuki Kubota erfunden. Er sollte den Frauen des Los Angeles Police Department zur Selbstverteidigung dienen. Der Kubotan ist leicht und liegt gut in der Hand. Er dient als Druckverstärker von Schlägen zur Selbstverteidigung im Ernstfall. Um nicht unnötig viel Aufmerksamkeit zu erzeugen, ist das Design unauffällig gehalten. Der Kubotan kann als Schlüsselanhänger verwendet werden.  Das Mitführen eines Kubotan ist in Deutschland legal.
In der mitgelieferten Anleitung und Druckpunktkarte erfahren Sie die wichtigsten Grundtechniken im Umgang mit dem Kubotan.

Kubotan zur Selbstverteidigung: hier klicken

Regenschirm zur Selbstverteidigung

Ein Regenschirm zur Selbstverteidigung. Gerade in der regnerischen und dunklen Jahreszeit eine unauffällige Möglichkeit sich zu bewaffnen und gegen etwaige Angreifer zu schützen.
Natürlich muss auch der Umgang mit dieser Waffe eingeübt werden. Deshalb wird mit dem Verteidigungsschirm ein Videokurs „SELBSTVERTEIDIGUNG MIT DEM REGENSCHIRM“  mitgeliefert .

Selbstverteidigung mit Regenschirm: hier klicken

Selbstverteidigung mit Taschenlampe

Eine Taschenlampe ist ein super Mittel sich gegen einen Angreifer zu verteidigen. Gerade in der Dunkelheit kann eine extrem helle LED Taschenlampe zur Selbstverteidigung dienen. Dem Angreifer kann in die Augen geleuchtet werden um sich somit einen Vorteil zu verschaffen. Das 4000 Lumen helle licht, lässt den Angreifer gerade in einer dunklen Umgebung für einige Sekunden erblinden. Genug Zeit um wegzurennen oder Aufmerksamkeit zu erzeugen und um Hilfe zu rufen. Außerdem kann diese Taktische Taschenlampe auch noch als Schlagwaffe verwendet werden da sie über ein extrem stabiles Gehäuse verfügt.

Selbstverteidigung mit Taschenlampe: hier klicken

Tactical Pen – Selbstverteidigungs-Stift

Beim Tactical Pen handelt es sich um einen getarnten Gegenstand zur Selbstverteidigung. Genauer gesagt ist es ein stabiler und aus Metall gefertigter Kugelschreiber. Das Besondere dabei ist die Spitze an der Oberseite. Mithilfe derer kann man im Verteidigungsfall die Nerven- und Vitalpunkte des Gegners treffen. Es gibt verschiedene Schlag- und Drucktechniken, mit denen man seinen Gegner außer Gefecht setzen kann. Der Tactical Pen kann effektiv zur Selbstverteidigung im Notfall genutzt werden. Damit man den taktischen Kugelschreiber immer griffbereit hat, verfügen fast alle Modelle über einen praktischen Clip für die Brusttasche. Als Frau kann man die kleine Waffe aber auch problemlos in der Handtasche transportieren. Der Stift zur Selbstverteidigung ist groß genug, sodass man ihn im Handumdrehen ertasten kann. Grundsätzlich ist es nicht verboten einen Tactical Pen zu besitzen. Effektivsten Stellen zum Einsetzen sind Gelenke & Hände sowie große Muskelgruppen. Im Kopf- und Rippenbereich sollte er nur “als letztes Mittel” eingesetzt werden, da die Folgen drastisch sein können. Verwundbare Punkte des Körpers

Tactical Pen – Taktischer Stift mit Taschenlampe: hier klicken

 

Taktischer Stift mit Taschenlampe Selbstverteidigung

Was ist Judo – Kampfsport Online Training

Strikefit Guide

Judo – der japanische Kampfsport

Judo ist eine japanische Kampfsportart, deren Prinzip „Siegen durch Nachgeben“ beziehungsweise „maximale Wirkung bei einem Minimum an Aufwand“ ist. Entwickelt wurde dieser Kampfsport von Kanō Jigorō (1860–1938), als er eine Symbiose aus alten Jiu-Jitsu-Stilen (Koryu) schuf, die er seit seiner Jugend mit großem Fleiß trainiert hatte. Heute wird Judo in über 150 Ländern ausgeübt und ist damit die am weitesten verbreitete Kampfsportart der Welt. Ähnlicher Beliebtheit erfreut sie sich somit auch in Deutschland: Bei uns gibt es inzwischen mehr als 240.000 Judoka, die in rund 2.700 Vereinen aktiv sind. Mehr als zwei Drittel der Mitglieder gehören noch den Jugendklassen an. Das spricht für das große Interesse an diesem Sport gerade bei Kindern und Jugendlichen. Judo bedeutet wörtlich „sanfter/flexibler Weg“ (Zusammensetzung aus jū „sanft“, „nachgiebig“, „flexibel“ und dō „Weg“). Ein Judo-Kämpfer oder eine Judo-Kämpferin wird Judoka genannt.

Anfangs wurde die von Kano gegründete Kampfsportart noch Jiu Jitsu genannt, erst Anfang des 20. Jahrhunderts setzte sich die Bezeichnung Judo durch. Dies ist der Grund, weshalb in manchen Schulen noch heute unter dem ursprünglichen Begriff gelehrt wird.

Die Judo-Techniken sollten keine gefährlichen Elemente wie etwa Tritte und Schläge enthalten und dennoch effektive Selbstverteidigung ermöglichen. Judo entwickelte sich sogar bis hin zur Olympischen Disziplin. Im Vergleich zu anderen Selbstverteidigungs – Systemen liegt hier der Fokus nicht auf der Effektivität im Alltag, sondern vielmehr auf der SelbstdisziplinRespekt und darauf, saubere Techniken auszuführen, um seinen Gegner zu schlagen. Daher gibt es im Judo-Bereich auch viele Wettkämpfe, bei denen man sich mit anderen messen kann. Im Wettkampf werden blaue und weiße Anzüge zur Unterscheidung getragen.

Die Judo-Techniken lassen sich grob in 4 Grundtypen einteilen:

WurftechnikenBodentechnikenFalltechniken und Schlagtechniken. Ziel ist es, den Gegner durch Anwenden einer Technik mit Kraft und Schnelligkeit kontrolliert auf den Rücken zu werfen. Gelingt dies, so ist der Kampf gewonnen, vergleichbar mit einem „KO“ beim Boxen. Dabei ist es meist unerheblich, wie geworfen wurde und welche Technik verwendet wurde, sofern der Werfende den Geworfenen dabei deutlich kontrolliert und keinen Regelverstoß begeht.

Um im Judo seinen Leistungsstand zu zeigen, gibt es eine Form der Gradierung. Man kann diese Gradierung anhand der Gürtelfarbe einsehen. Beginner starten mit einem weißen Gürtel. Danach ist die Reihenfolge: weiß-gelb, gelb, gelb-orange, orange, orange-grün, grün, blau und dann braun. Früher gab es weniger Grade bei den Farbgurten (Kyu-Grade). Es wurden weitere Stufen hinzugenommen, um gerade Kindern und Jugendlichen auch kleinere Lernerfolge honorieren zu können. Wenn du ein erwachsener Judomeister geworden bist, dann kannst du einen schwarzen Gürtel (Dan-Grade) tragen. Den schwarzen Gürtel kann man frühestens als Erwachsener, also mit 18 Jahren, ablegen.

Große und kleine Judosportler sind im Deutschen Judo-Bund (DJB) organisiert, der seinerseits Mitglied im Deutschen Sportbund sowie im Nationalen Olympischen Komitee (NOK) ist. Deutsche Judosportler waren in den vergangenen Jahrzehnten bei Olympischen Spielen, Welt und Europameisterschaften sehr erfolgreich. Zahlreiche Medaillen und Titel sind dafür der beste Beweis. Im internationalen Vergleich gehört Deutschland damit neben Japan, Frankreich, Korea und Russland zur Weltspitze.

Eine Alternative neben Judo als Leistungssport ist dabei die Selbstverteidigung. Der Judosport schafft die notwendigen Freiräume zur eigenen Entfaltung und zeigt den Weg zu Selbstbehauptung und Selbstvertrauen.

Doch auch unabhängig vom Wettkampf wird Judo ausgeübt, denn es ist auch eine Vorbereitung für das weitere Leben.  Bereits Kinder können in jungen Jahren durch Judo Bewegung und Spiel lernen, während gleichzeitig ihre Körperhaltung trainiert und der Gesamtorganismus gestärkt wird. Außerdem leistet Judo einen wertvollen pädagogischen Beitrag, der neben Spaß und Freude auch KooperationsbereitschaftVerantwortlichkeit und Rücksichtnahme vermittelt. Doch nicht nur Kinder und Jugendliche nehmen das Angebot wahr, sondern auch für Erwachsene stellt es eine Möglichkeit zur Bewegung in Gesellschaft mit anderen Menschen dar. Damit verbunden ist ein intensives Herz und Kreislauftraining, weshalb Judo bis ins hohe Alter ausgeübt wird. Die körperliche Bewegungsfähigkeit wird erhalten und Atem- sowie Konzentrationsübungen oder Meditation machen Judo zu einer idealen Gesundheitsprävention für ältere Menschen.

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