Fallschule – richtig Fallen lernen

Fallschule – richtig Fallen lernen!

Warum solltest du unbedingt das Fallen lernen? Egal ob du Kampfsport, Kampfkunst oder Selbstverteidigung  trainierst – du musst lernen richtig zu fallen!

Kampfpsorttraining ist nicht nur ein hervorragendes Workout bei dem du gar nicht merkst wie die Zeit verfliegt. Das Training einer Kampfsportart verbessert auch deine Resilienz, stärkt also deine Widerstandsfähigkeit und Willenskraft! Ein weiterer Vorteil von fundiertem Kampfsport Training ist, dass du lernst richtig zu fallen! Lese hier warum es wichtig ist, sicheres Fallen zu lernen!

Nur Fische brauchen keine Fallschule!

Text von Judoka Gianni Hirschmüller

Wer erinnert sich noch an den tragischen Tod der Lehramtsstudentin Tuğçe Albayra in 2014? Sie wurde in Folge eines Streits auf einem McDonald’s-Parkplatz in Offenbach Kaiserlei niedergeschlagen. Beim dadurch verursachten Sturz erlitt sie schwere Schädel- und Hirnverletzungen, an deren Folgen sie kurze Zeit später starb. 

Natürlich lautet das oberstes Gebot der Selbstverteidigung: Versuche den Gegner kampfunfähig zu machen und flüchte umgehend! Was aber, wenn dieser Plan – aus welchen Gründen auch immer – durch einen Sturz vereitelt wird? Wenn du hinterrücks umgestoßen wirst, du durch einen missglückten Schlag oder starken Schubs eines Angreifers dein Gleichgewicht verlierst oder im Dunkeln bei der Flucht über einen Bordstein stolperst. Auf solche Situationen gilt es, gut vorbereitet zu sein und entsprechende körperliche Automatismen abrufen zu können. Nur so kann ich mitunter schwerste Verletzungen vermeiden, vor allem aber weiter kampf- und fluchtfähig bleiben. 

Unterschätzte Falltechnik 

Prellungen, Stauchungen und Schürfwunden sind bei Stürzen noch das kleinste Übel, gerissene Bänder und Sehnen oder Knochenbrüche leider oft der Standard. Ein Sturz aufs Genick kann hingegen sogar das Ende bedeuten. 

Zu wissen, was bei einem Sturz zu beachten ist und auf welche Weise zu fallen das Verletzungsrisiko bestmöglich minimiert, ist daher essentiell und mindestens genauso wichtig, wie das Abwehren von Schlägen und Tritten oder das Training des eigenen Angriffsverhaltens. Nichtsdestotrotz kommt die Fallschule in der Selbstverteidigungsausbildung oftmals viel zu kurz oder findet manchmal gar keine Berücksichtigung. Auch werden nicht immer alle möglichen Fallrichtungen besprochen oder situationsgerecht geschult. Fallen auf der Straße fühlt sich nun einmal weitaus unangenehmer an, als sich auf eine Weichbodenmatte werfen zu lassen. 

Fragilität des menschlichen Körpers

Bekommt unser Gehirn das Signal: „Ich falle“, folgt ein intuitiver Vorgang, denn jetzt muss alles sehr schnell gehen. Zum Überlegen bleibt keine Zeit. Die meisten Menschen reagieren jedoch auf einen drohenden Sturz mit ungeeigneten Strategien. Oft werden Hände und Arme eingesetzt, um den Sturz abzufangen. Dies führt leider nicht selten dazu, dass Handgelenke, Ellenbogen, Schultern und Schlüsselbein zu Bruch gehen. Oftmals krachen aber auch Fußgelenke, Knie oder Becken, was ausgedehnte Genesungszeiten bzw. langwierige Therapien nach sich ziehen kann und im schlimmsten Fall sogar mit bleibenden Bewegungseinschränkungen einhergeht. Fatal wird es allerdings, wenn der Sturz zu Verletzungen an Kopf oder Wirbelsäule führt, da hier Rollstuhl oder gar Tod drohen. 

Echter Mehrwert

Stürzen und Fallen ist sind Themen, die nicht allein auf Kampfsport reduziert werden sollten. Man denke an alltägliche Situationen, wie beispielsweise das Ausrutschen in Bädern oder auf frisch gewischten Bodenflächen. Aber auch das Fahren mit Fahrrad oder E-Roller kann mit ungewollten Showeinlagen  am Boden enden. Stolpern über lose Bodenplatten und Wurzelwerk ist ebenso häufig auf Unfallprotokollen zu finden, wie Ausrutschen bei Glatteis oder auf Treppen. Zudem gibt es zahlreiche Sportarten, wie z. B. Mountainbike- und Inlineskatefahren, Reiten, Skifahren, die für Stürze prädestiniert sind. 

Regelmäßige Seminare zum Thema Fallen lernen

Erlernbare Kunst – Du kannst das Fallen lernen!

Wie man sieht, bedarf es keines Hollywood-Streifens, um die Fülle an Gefahren darzustellen. Trotzdem hat jeder schon gesehen, wie sich Menschen in Filmen Treppen hinunterstürzen, aus größeren Höhen oder aus fahrenden Autos fallen und danach sofort wieder auf den Beinen stehen. Diese Szenen sind nicht (alle) gestellt. Stuntmen zeigen, dass verletzungsfreie Fallkünste mach- und trainierbar sind. 

Die Grundlagen hierfür finden sich im Kampfsport – insbesondere im Judo. Judo zielt darauf, den Gegner auf den Rücken zu zwingen, u. a. indem er zu Boden geworfen wird. Das können mitunter sehr wuchtige Würfe sein, bei denen man aus bis zu zwei Meter höher auf die Matte geschleudert wird. Daher ist das erste, was beim Judo gelehrt wird, das Fallen. Einerseits, um das natürliche Unbehagen, des Hinfallens und Geworfen werden zu überwinden. Andererseits, um sich nicht zu verletzen, wenn man geworfen wird. 

Fallen in jede erdenkliche Richtung – Was bedeutet Ukemi (Judo)

Unter dem Titel „Fallschule“ versteht man die Ukemi-Techniken. Dazu gehören: seitliches Fallen, Fallen nach vorne und nach hinten, die Fallrolle nach vorne (mit und ohne Aufstehen bzw. über Hindernisse) sowie der sogenannte „freie Fall“. Sich diese Eigenschaften anzueignen, schützt nicht nur Haut und Knochen, es stärkt auch spürbar die Resilienz und schult das sofortige Wiederaufstehen nach Bodenkontakt. Verständlicherweise wird diese Fertigkeit viel häufiger von Anfängern benötigt, da sie die geeigneten Verteidigungstechniken noch nicht hinreichend erlernt haben. Fallen steht somit im Lernzyklus als Trainingselement ganz vorne und nimmt zu Beginn einen großen Teil der Trainingszeit ein. Die Fallschule wird jedoch selbst von erfahrenen Judokas regelmäßig im Training wiederholt und stets verfeinert.

Fazit

Wenn du dich ernsthaft mit Kampfsport beschäftigst oder Selbstverteidigungssystem erlernen möchtest, solltest du regelmäßig an deiner Falltechnik arbeiten. Am besten so lange, bis du alle relevanten Techniken verinnerlicht hast und ohne bewusstes Überlegen abrufen kannst. Bietet dein Verein oder deine Kampfsportschule keinerlei Möglichkeit sich diese basalen Grundtechniken anzueignen, sollte dich das nachdenklich stimmen. Denn Kampfsport ohne Fallen, ist wie Autofahren ohne Einparken lernen. Blechschäden sind reparabel, dein Körper indes nicht immer. (Autor dieses Textes ist Judoka und lizenzierter Judo Trainer Gianni Hirschmüller aus Mühlheim am Main)

Besuche uns im Gym und trainiere Kampfsport in einer tollen Gruppe.

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Strikefit Fallschule: Regelmäßige Seminare zum Thema Falltechnik 

Kampfsport für Frauen

Kampfsport für Frauen

Welche Vorteile bietet Kampfsport für Frauen ? Warum solltest du als Frau unbedingt Kampfsport trainieren?

Egal ob Kickboxen, Thaiboxen, Boxen oder Krav Maga – Kampfsporttraining ist genau das richtige für Frauen!

Kampfpsorttraining ist nicht nur ein hervorragendes Workout bei dem du gar nicht merkst wie die Zeit verfliegt. Das Training einer Kampfsportart verbessert auch deine Resilienz, stärkt also deine Widerstandsfähigkeit und Willenskraft!  Für viele Frauen ist der Schritt in ein Kampfsportstudio vielleicht eine Überwindung, wir können dir diesen Schritt jedoch nur sehr ans Herz legen!

Probiere es aus! Verlasse deine Komfortzone und mache einfach mit beim Kurs! Ein Training wie Kickboxen stärkt deinen Körper und verbesserst deine Beweglichkeit. Deine Körperwahrnehmung und Ausdauer verbessern sich ebenso. Du schulst deine Konzentration und schärfst deinen Fokus. Dein Gleichgewichtssinn wird sich verbessern. Diese erworbenen Fertigkeiten wirken sich positiv auf jeden Menschen aus!

Du musst keine Angst haben, keiner muss in den Ring und kämpfen! Du trainierst die Techniken zunächst am Boxsack oder mit Pratzen. Das Training läuft absolut verletzungsfrei ab und du bekommst auch kein blaues Auge. Ein übliche Kampfsportstunde ist in der Regel gegliedert in:

  1. Warm-Up – beim Aufwärmen bereitest du deinen Körper auf die kommende Einheit vor
  2. Technik – jetzt werden Schlag und Trittkombinationen eintrainiert
  3. Drill – jetzt wird geschwitzt, du arbeitest an Pratzen oder am Boxsack, danach folgen Fitnessübungen
  4. Cool-Down – hier wird gedehnt, die Atmung reguliert und der Puls herunter gefahren

Deine Vorteile vom Kampfsporttraining:

-Kampfsport ist das perfekte Ganzkörper Workout

-Stressreduktion

-erhöht Konzentration und Fokus

-bringt Körper und Geist in einen Flowzustand, störende Gedanken verschwinden

-verbessert deine Beweglichkeit

-verbessert den Gleichgewichtssinn

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K1 – Dutch Kickboxing

Was ist Dutch Kickboxen?

Wie unterscheidet sich Dutch Kickboxing vom klassischen Kickboxen? Kickboxen (englisch: Kickboxing) ist eine Kampfsportart, bei der neben Boxtechniken auch Tritttechniken erlaubt sind. Kickboxen hat sich aus den traditionellen Kampfkünsten Karate und Taekwondo weiterentwickelt.

Der Dutch Kickboxing Style entstand in den 70er Jahren, als niederländische Kampfsportler nach Japan reisten um dort japanisches Kickboxen, eine Ableitung aus dem Kyokushin Karate, zu erlernen.

In den Niederlanden entwickelte sich der Stil weiter und wurde mit Elementen aus dem Muay Thai und Western Boxing erweitert. Der Dutch Kickboxing Style ist also eine Mischung aus Kyokushin Karate, Muay Thai und Boxen. Ein großer Unterschied zum klassischen Kickboxen (American Kickboxing) sind die erlaubten Lowkicks zum Oberschenkel des Gegners.

Desweiteren gehören gesprungene Knie und kraftvolle Frontkicks zum Repertoire des Dutch Kickboxing.

Von 1990 bis ins Jahr 2000 waren 15 der 19 Kickboxing World Grand Prix Champions Kämpfer aus den Niederlanden. Bekannte holländische Kämpfer der 90er und 2000er Jahre sind Ernesto Hoost, Rob Kaman, Ramon Dekkers, Semmy Schilt und Alistair Overeem.

Das erwartet dich im K1 – Dutch Kickboxing bei STRIKEFIT.

Welche Ausrüstung brauchst du zum Kickboxen?

Kampfsport Online Lernen

Yoga für Kampfsportler

Yoga für Kampfsportler

Welche Vorteile bietet Yoga für Kampfsportler? Sind Yoga und Kampfsport miteinander vereinbar?

Yoga ist ein ganzheitliches Übungssystem aus Indien, welches Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht bringt. Durch die Ausführung von Asanas, den Yoga Posen, stärkst du deinen Körper und verbesserst deine Beweglichkeit. Durch Atem- und Halteübungen verbesserst du deine Körperwahrnehmung und Ausdauer. Du schulst deine Konzentration und schärfst deinen Fokus. Dein Gleichgewichtssinn wird sich verbessern. Diese erworbenen Fertigkeiten wirken sich positiv auf jeden Menschen aus.

Deine Vorteile vom Yoga Training:

-Stressreduktion

-erhöht Konzentration und Fokus

-bringt Körper, Geist und Seele ins Gleichgewicht

-verbessert deine Beweglichkeit und Stabilität

-verbessert den Gleichgewichtssinn (vestibuläre Wahrnehmung)

-verbessert deine Regeneration

Es gibt es auch zahlreiche wissenschaftliche Studien, welche die positiven Wirkungen des Yoga dokumentieren. Nicht zuletzt aus diesem Grund werden in Deutschland Yogakurse von den Krankenkassen gefördert.

Die Vorteile von Yoga für Kampfsportler liegen ebenfalls auf der Hand. Die Positiven Eigenschaften des Yoga haben einen konkreten Übertrag in dein Kampfsporttraining. Fokus und Konzentration sind die Basis eines jeden Kampfsport oder Kampfkunst Trainings. Die Kontrolle deines Körpers benötigst du ebenfalls beim Ausüben der Kampfsport-Techniken. Die gesteigerte Beweglichkeit hilft dir bei Kicks und beugt Verletzungen vor. Durch regelmäßiges Yogatraining wirst du ein ganzheitlicher Athlet, der neben Ausdauer und Kraft auch Beweglichkeit und Widerstandsfähigkeit besitzt.

Durch Yoga kommst du zu mehr Mobilität, Flexibilität und Stabilität. Diese Fertigkeiten werden im Yoga-Training geschult und im Kampfsporttraining dringend gebraucht. Durch Yoga kommst du im Kampfsport zu mehr Kontrolle und kannst schwierigere Techniken auszuführen. Yoga-Training hat also langfristige vielseitige Vorteile für Kampfsportler.

Auch die Entspannende Wirkung mancher Yoga-Praktiken wirkt sich für dich als Kampfsportler positiv aus. Entspannung fördert die Regeneration und sorgt somit für eine höhere Belastbarkeit deines Körpers.

Trainiere Yoga für Kampfsportler Online in unserer STRIKEFIT ACADEMY

Krav Maga Hammerpunch

Angriffstechniken und Schläge im Krav Maga

Horizontale Hammerschläge – Krav Maga Hammerpunches – Krav Maga Hammerfist

Die horizontal ausgeführten Hammerschläge (engl. Hammerfist oder Hammerpunch), sind Techniken die zumeist aus einem unvorbereiteten Zustand ausgeführt werden müssen. Du wirst beispielsweise von einem Angreifer von der Seite überrascht. Sollte ein Angriff unausweichbar sein, schützt du dich zunächst mit dem erhobenen Ellenbogen und klappst dann deinen Unterarm mit der Faust ruckartig aus. Die Oberkörperdrehung sorgt für eine große Kraftentfaltung aber auch dafür, dass du in eine taktisch günstigere Position kommst. Der horizontale Hammerschlag kann zu Seite aber auch nach hinten durchgeführt werden.

Trainingstipp: Wie kannst du Schläge am besten zu Hause Trainieren. Zunächst kannst du Schläge ohne jedes Equipment als Schattenboxen trainieren. Um jedoch weiter an deiner Schlagkraft und vor allem deiner Präzision zu arbeiten brauchst du ein Ziel für deine Schläge. Das Ziel kann ein Boxsack sein, denn du zu Hause anbringst. Im Video verwenden wir den Box-Dummy BOB  dessen Fuß sich mit Sand oder Wasser befüllen lässt.

Wenn du einen Trainingspartner hast kannst du Schläge sehr gut mit Pratzen oder Focus Mitts trainieren. Weitere Pratzen im Vergleich findest du hier.

Reaktionsschnelligkeit und Zielgenauigkeit kannst du gut mit einem Partner trainieren. Schließe dazu die Augen und warte auf ein akustisches oder taktiles Signal deines Trainingspartners. Sobald du das Signal wahrgenommen hast, öffnest du die Augen und beginnst mit dem Schlag zum Schlagpolster. Die Position des Schlagpolsters wird von Mal zu Mal verändert. So musst du dich nach dem Augen öffnen schnell orientieren und lernst schneller zu reagieren.

Um die Schwierigkeit zu erhöhen und dein Stresslevel zu steigern kannst du nach jedem Schlag eine körperliche Übung wie Liegstütz oder Burpees mit einbauen.

Im Krav Maga Online Training der STRIKEFIT® Academy lernst du die Grundtechniken des Krav Maga, hier bekommst du einen kostenlosen Einblick in die Lektion Krav Maga Hammer Punches.

Der Sidekick im Krav Maga

Angriffstechniken – Tritte

Seitlicher Tritt (Sidekick)

Der Sidekick ist ein guter Strike um sich gegen einen Angriff zu verteidigen, der von der Seite auf dich zu kommt. Beim Sidekick dreht sich die Ferse des Standbeins in Richtung deines Ziels. Mit dem Sidekick kannst du einen Angreifer am Knie treffen, an der Hüfte um Ihn zu stoppen oder wenn du gut trainiert bist auch am Hals oder Kopf.

 

Wie wird dein Sidekick besser? Wie kannst du höher treten lernen?

Trainingstipp: Den Sidekick kannst du mit Hilfe eines Trainingspartner an einer Pratze  oder alleine an einem Boxsack trainieren. In unserer Online Academy verwenden wir den Box-Dummy BOB  dessen Fuß sich mit Sand oder Wasser befüllen lässt.

Mehr Beweglichkeit für deine Kicks erhältst du durch regelmäßiges Dehnen. Um deine Beweglichkeit zu steigern solltest du die Dehnung 2 Minuten und länger halten. Eine Einheit zur Verbesserung deiner Beweglichkeit kannst du als gesonderte Trainingseinheit ansehen. Eine Hilfe bei deiner Dehnung kann der Spagattrainer sein.

Resilienz – Die Vorteile von Kampfsport Training

Kampfsport Training Boxsack

Resilienz – Wie kann Kampfsport deine Widerstandsfähigkeit erhöhen?

Resilienz bedeutet psychische Widerstandsfähigkeit. Der Begriff Resilienz beschreibt die Fähigkeit einer Person, schwierige Umstände zu meistern und Widerstände zu besiegen. Widerstände die überwunden werden müssen, können zum Beispiel anhaltender Stress, Krankheiten, wirtschaftliche oder soziale Zwänge sein. Die Art und Weise wie eine Person mit diesen Herausforderungen umgeht ist entscheidend für das Wohlbefinden und den weiteren Werdegang der Person.

Resilienz als Fähigkeit ist trainierbar. Du kannst deine Widerstandsfähigkeit mit allen Sportarten stärken. Kampfsport eignet sich erwiesener Maßen besonders dazu. 

Selbstwirksamkeit – Im Kampfsport Training machst du die Erfahrung der Selbstwirksamkeit. Durch die Körperlichkeit dieser Art des Trainings, spürst du dich selbst und spürst unmittelbar was du im Stande bist zu bewältigen. Du kämpfst buchstäblich gegen Widerstände und kannst sie besiegen. Das ist die direkteste Form der Erfahrung der Selbstwirksamkeit. Du bist es, die kämpft und du bist es die den Widerstand bezwingt. Durch dein eigenes Handeln bezwingst du den Widerstand. Du trainierst weiter obwohl du nicht mehr kannst, trainierst weiter obwohl du einen Schlag abbekommen hast, hörst nicht auf mit dem Training obwohl du dich unwohl fühlst und bist später stolz auf dich! Du spürst deine Kraft und merkst, dass deine Schläge und Tritte etwas ausrichten können. Deine persönliche Überzeugung, dass du Widerstände alleine bezwingen kannst, wächst. Du und niemand anders kannst das erreichen! Dieses Gefühl bekommst du im Kampfsport Training unmittelbar.

Impulskontrolle – Ein weiterer wichtiger Faktor zum Aufbau von Resilienz ist die Impulskontrolle. Du benötigst Disziplin, um Probleme und Herausforderungen anzugehen! Training einer Kampfsportart ist der Inbegriff von Disziplin. Diesen Übertrag bekommst du gratis und kannst ihn im Alltag für andere Herausforderungen nutzen. Verfolge dein Ziel auch wenn es schwierig wird. Lass dich nicht abbringen bis du es erreicht hast. Du schaffst es!

“In einer Meta-Analyse von 60 Studien wurde der Zusammenhang zwischen psychischer Gesundheit und Resilienz untersucht. Die Studie kam zu dem Ergebnis, dass höhere Resilienz mit einer höheren psychischen Gesundheit einhergeht.” Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Resilienz_(Psychologie)

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Willenskraft – Durch Kampfsport wird deine Willenskraft gestärkt. Du kommst an deine Grenzen und lernst diese Grenzen zu überwinden. Du entwickelst dich weiter. Dein Körper entwickelt sich weiter und wird robuster aber auch dein Geist entwickelt sich und wird robuster. Du baust deine Willenskraft aus. 

Kampfsport Training bietet also die perfekte Möglichkeit deine Resilienz zu trainieren. Hier stellen wir dir nun noch einige Bücher vor, wenn du mehr zum Thema Widerstandsfähigkeit lesen möchtest.

David Goggins – Cant Hurt Me (New York Times Bestseller)

“Master your mind and defy the odds” David Goggins ist ein Meister der Selbstdisziplin und Resilienz. Er unterzog sich permanent scheinbar unbezwingbaren Herausforderungen um seine Grenzen immer weiter zu verschieben. Darüber hinaus ist er ein Meister der motivationalen Ansprache, dem man sich einfach nicht entziehen kann.  

Wim Hof – Die Wim Hof Methode

Was hat kaltes Duschen mit Resilienz zu tun? Wim Hof wirds dir erklären! Sprenge deine Grenzen und aktiviere dein volles Potenzial! In diesem Buch teilt Wim Hof seine faszinierende Lebensgeschichte und stellt seine revolutionierende Methode vor. 

Sam Sheridan – The Fighters Mind

Sheridan will wissen welche mentalen Strategien Kampfsport Athleten entwickelt haben um es an die Spitze ihres Sports zu schaffen. Dabei schlägt er die Brücke vom Kampfsport hin zum normalen Leben. Welchen Nutzen können wir aus diesen Strategien für unseren Alltag gewinnen? Dieses Buch ist nicht nur für Kampfsport Fans interessant sondern für Jeden der sich für die Themen: Erfolg, Self-Improvement und Mindset interessiert.

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